--- title: "Fallbeispiel: Erfahrungen zum Influencer Marketing im internationalen Kontext am Beispiel von Perrigo" description: "Einblick in Schwedens Influencer-Markt: Agenturabhängigkeit, Content-Präferenzen und Herausforderungen für internationale Marken." canonical_url: "https://www.shiftmarkom.de/mediathek/asset/fallbeispiel-erfahrungen-zum-influencer-marketing-im-internationalen-kontext-am-beispiel-von-perrigo.html" published: "2021-01-28" updated: "2026-03-31" language: "de" content_type: "VideoObject" publisher: "" --- # Fallbeispiel: Erfahrungen zum Influencer Marketing im internationalen Kontext am Beispiel von Perrigo **Aufgezeichnet am:** 03.03.2021 **Dauer:** 30 Min. ## Sprecher - [Jana Lukaszewitz](/experten/jana-lukaszewitz.html) — Influencer Marketing and Activation Manager, Perrigo Nordic Einblick in Schwedens Influencer-Markt: Agenturabhängigkeit, Content-Präferenzen und Herausforderungen für internationale Marken. Jana Lukaszewitz von Perrigo Nordic bietet im Praxis- und Projektbericht des Shift/MarKom Influencer Marketing FORUM 2021 einen detaillierten Einblick in die Struktur und Dynamik des Influencer-Marketings im skandinavischen Raum, insbesondere in Schweden. Der Beitrag hebt die agenturgetriebene Organisation des Marktes hervor, die den direkten Zugang zu Influencern erschwert und hohe Kosten verursacht. Durch die geringe Anzahl an Influencern entsteht ein stark vernetzter Markt, der für neue Marken schwer zugänglich ist. Diese Meta-Ebene des Beitrags zeichnet sich durch die Kombination aus praktischen Erfahrungen und strategischen Überlegungen aus, die für Marketing Manager und Brand Activation Specialists internationaler Consumer Brands von Interesse sind. Lukaszewitz beschreibt, wie das Content-Konsumverhalten in Schweden sich von anderen Märkten unterscheidet, indem längere Formate wie Feed-Posts und YouTube-Videos bevorzugt werden. Die starke Agenturabhängigkeit und die damit verbundenen Mehrkosten stellen eine Herausforderung dar, während die geringe Priorität auf Authentizität und die Akzeptanz vorproduzierter Inhalte den Kampagnenerfolg nicht beeinträchtigen. Der Beitrag beleuchtet auch die Unterschiede zu anderen skandinavischen Märkten und gibt Empfehlungen für den Beziehungsaufbau mit Influencern, um langfristig erfolgreiche Kooperationen zu ermöglichen. Diese Erkenntnisse bieten wertvolle Orientierungshilfen für Unternehmen, die in den skandinavischen Markt eintreten oder ihre Strategien anpassen möchten. ## Kernaussagen - Influencer-Marketing in Schweden ist stark durch Agenturen organisiert, was persönliche Kontakte erschwert und hohe Kosten verursacht. - Das Content-Konsumverhalten in Schweden unterscheidet sich stark von Deutschland: Feed-Posts und YouTube-Videos sind erfolgreicher als Stories. - Authentizität wird in Schweden weniger priorisiert, vorproduzierte Inhalte sind akzeptiert und beeinflussen den Kampagnenerfolg nicht negativ. - Beziehungen zu Influencern und Agenturen sind essenziell, um langfristig erfolgreiche Kooperationen aufzubauen. - Die geringe Anzahl an Influencern in Schweden führt zu einem stark vernetzten Markt mit eingeschränkten Zugangsmöglichkeiten für neue Marken. ## Zitat > Influencer-Marketing in Schweden ist extrem organisiert, da fast alle Influencer von Agenturen vertreten werden. Dies erschwert den persönlichen Kontakt und macht das Dealing teuer und komplex. – Jana Lukaszewitz In Schweden konsumieren die Menschen Content anders als in Deutschland. Feed-Posts und YouTube-Videos sind erfolgreicher als Stories, da sich die Nutzer mehr Zeit für längere Inhalte nehmen. – Jana Lukaszewitz Authentizität ist in Schweden weniger entscheidend. Influencer drehen oft Videos vor und spielen sie später ein, ohne dass dies den Erfolg der Kampagne beeinträchtigt. – Jana Lukaszewitz