--- title: "Haben die inhaltlichen Mega-Trends ausgedient? Micro-Audiences brauchen Micro-Formats" description: "Diskutieren Sie, wie Micro-Formats und das Communication Value Model B2B-Kommunikation effizienter gestalten und Megathemen ablösen." canonical_url: "https://www.shiftmarkom.de/mediathek/asset/haben-die-inhaltlichen-mega-trends-ausgedient-micro-audiences-brauchen-micro-formats.html" published: "2021-12-01" updated: "2026-04-12" language: "de" content_type: "VideoObject" publisher: "" --- # Haben die inhaltlichen Mega-Trends ausgedient? Micro-Audiences brauchen Micro-Formats **Aufgezeichnet am:** 07.12.2021 **Dauer:** 40 Min. ## Sprecher - [Tapio Liller](/experten/tapio-liller.html) — Managing Partner, OSEON - [Sascha Stoltenow](/experten/sascha-stoltenow.html) — Partner, Script Corporate + Public Communication - [Michael Schmitz](/experten/michael-schmitz.html) — Head Strategy Consulting & Partner Development, Scompler Diskutieren Sie, wie Micro-Formats und das Communication Value Model B2B-Kommunikation effizienter gestalten und Megathemen ablösen. In der Panel-Diskussion der Shift/HR Talks 2022 beleuchten Experten die strategische Neuausrichtung von Content- und Kommunikationsplanung im B2B-Bereich. Der Fokus liegt auf der Anpassung von Inhalten an Micro-Audiences und spezifische Stakeholder-Gruppen. Die Diskussion bietet praxisnahe Einblicke in die Nutzung des Communication Value Models und systematischer Themenarchitekturen, um Kommunikationsprozesse effizienter zu gestalten. Die Teilnehmer, darunter Tapio Liller, Sascha Stoltenow und Michael Schmitz, bringen unterschiedliche Perspektiven ein und diskutieren die Notwendigkeit, sich von großen Themenkampagnen zu lösen und Inhalte stärker auf spezifische Zielgruppen zuzuschneiden. Die zentrale Erkenntnis der Diskussion ist, dass Unternehmen ihre Kommunikationsstrategien überdenken müssen, um den Anforderungen von Micro-Formats gerecht zu werden. Tapio Liller argumentiert, dass das Communication Value Model hilft, relevante Inhalte zu entwickeln, indem es den Schnittpunkt zwischen Unternehmenskompetenz und Zielgruppeninteressen identifiziert. Sascha Stoltenow betont die Bedeutung der Themenarchitektur, um Kommunikationsarbeit zu professionalisieren, während Michael Schmitz auf die Herausforderungen bei der Unterscheidung zwischen Thema, Story und Format hinweist. Die Experten sind sich einig, dass eine differenzierte Herangehensweise an Zielgruppen und Storylines notwendig ist, um in der heutigen Kommunikationslandschaft erfolgreich zu sein. ## Kernaussagen - Die Zeit der großen Themenkampagnen ist vorbei – Unternehmen müssen Inhalte stärker auf Micro-Audiences und spezifische Stakeholder-Gruppen zuschneiden. - Das Communication Value Model hilft, den Schnittpunkt zwischen Unternehmenskompetenzen und Zielgruppeninteressen zu identifizieren und darauf basierende Inhalte zu entwickeln. - Viele Unternehmen denken zu stark aus der Innensicht und haben Schwierigkeiten, strategische Themenfelder und Zielgruppenbedürfnisse klar zu definieren. - Eine systematische Themenarchitektur und Storylines sind essenziell, um konsistente und zielgerichtete Kommunikation zu gewährleisten. - Kommunikationsberatung sollte Unternehmen dabei unterstützen, Denkmodelle zu vereinfachen und interne Silos aufzubrechen. ## Zitat > Die Zeit der großen Themenkampagnen ist vorbei. Wir müssen kleinteiliger werden, um die Vielzahl an Nischen und Mikroaudiences zu erreichen. – Tapio Liller Unternehmen sind dann erfolgreich, wenn es ihnen gelingt, kommunikativ das, was da draußen in der Welt passiert, zu verarbeiten und daraus die richtigen Produkte zu machen. – Sascha Stoltenow Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, ihre strategischen Themenfelder zu definieren und sich in den Dimensionen zu artikulieren, die für ihre Zielgruppen relevant sind. – Michael Schmitz