--- title: "Kirchliches Marketing - Onlinekommunikation eines traditionellen Unternehmens (Bistum Essen)" description: "Kirchliches Marketing: Nutzen Sie digitale Kommunikation zur Mitgliederbindung und verbessern Sie die Außenwahrnehmung Ihres Bistums." canonical_url: "https://www.shiftmarkom.de/mediathek/asset/kirchliches-marketing-onlinekommunikation-eines-traditionellen-unternehmens-bistum-essen.html" published: "2020-05-26" updated: "2026-04-12" language: "de" content_type: "VideoObject" publisher: "" --- # Kirchliches Marketing - Onlinekommunikation eines traditionellen Unternehmens (Bistum Essen) **Aufgezeichnet am:** 02.06.2020 **Dauer:** 45 Min. ## Sprecher - [Jens Albers](/experten/jens-albers.html) — Social-Media-Manager, Bistum Essen Kirchliches Marketing: Nutzen Sie digitale Kommunikation zur Mitgliederbindung und verbessern Sie die Außenwahrnehmung Ihres Bistums. Jens Albers, Social-Media-Manager des Bistums Essen, beleuchtet in einem Interview die strategische Nutzung von Social Media und digitaler Kommunikation in kirchlichen Organisationen. Der Beitrag bietet eine praxisnahe Perspektive auf die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation, insbesondere im Kontext der Corona-Pandemie. Albers zeigt auf, wie digitale Formate zur Mitgliederbindung und Verbesserung der Außenwahrnehmung beitragen können, indem sie traditionelle Strukturen ergänzen und neue Kontaktmöglichkeiten schaffen. Im Zentrum steht die Social-Media-Strategie des Bistums, die auf Reputationsmanagement und Mitgliederbindung abzielt. Plattformen wie Facebook und Instagram dienen als Hauptkanäle, um sowohl jüngere als auch ältere Zielgruppen anzusprechen. Digitale Formate wie Zoom-Gottesdienste und WhatsApp-Kommunikation bieten neue Möglichkeiten der Seelsorge. Albers betont die Bedeutung von Unterhaltung und Leichtigkeit in der kirchlichen Kommunikation, um neue Zielgruppen zu erreichen und klassische Medien auf das Bistum aufmerksam zu machen. Die Pandemie wird als Chance gesehen, digitale Formate zu etablieren und die Freiheiten dieser Zeit zu nutzen, um die kirchliche Kommunikation zukunftsfähig zu gestalten. ## Kernaussagen - Reputationsmanagement ist das primäre Ziel der Social-Media-Kommunikation im Bistum. - Social Media ermöglicht es, Erstkontakte zu Menschen herzustellen, die sich von der Kirche entfremdet haben. - Digitale Formate wie Zoom-Gottesdienste oder WhatsApp-Kommunikation bieten neue Möglichkeiten der Seelsorge. - Die Integration von Unterhaltung und Leichtigkeit in kirchliche Kommunikation kann die Wahrnehmung positiv beeinflussen. - Dezentrale Einheiten sollten stärker in digitaler Kommunikation befähigt werden. ## Zitat > Wir wollen die Marke Bistum Essen positiv aufladen. Menschen sollen ein gutes Gefühl haben, wenn sie mit uns in Kontakt kommen. – Jens Albers Social Media bietet uns die Chance, mit Menschen in Kontakt zu treten und einen Erstkontakt herzustellen. Viele wissen nicht, zu welcher Pfarrei sie gehören, aber über Facebook oder Instagram können sie uns erreichen. – Jens Albers Es ist wichtig, dass wir uns auf neue Formate einlassen. Die Corona-Zeit hat gezeigt, dass digitale Angebote Menschen wieder näher zur Kirche bringen können. – Jens Albers