Content, Community & Corporate Influencer in Zeiten von Corona

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Content, Community & Corporate Influencer in Zeiten von Corona
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Dr. Kerstin Hoffmann analysiert, wie digitale Kommunikation und Community-Building in Krisenzeiten Unternehmen stärken können.

Dr. Kerstin Hoffmann, eine erfahrene Kommunikations- und Strategieberaterin, beleuchtet in einem Interview die Herausforderungen und Chancen der digitalen Kommunikation während der Corona-Krise. Der Beitrag bietet eine tiefgehende Analyse der strategischen Gestaltung von Markenbotschafter-Programmen und der Bedeutung werteorientierter Kommunikation in Krisenzeiten. Besonders hervorzuheben ist der praxisnahe Zugang, den Hoffmann durch ihre eigenen Erfahrungen und methodischen Empfehlungen bietet. Sie diskutiert die Auswirkungen der Pandemie auf Kommunikationsstile und interne Prozesse und zeigt auf, wie Unternehmen durch Zuhören und Werteorientierung ihre Community stärken können.


Im Interview betont Hoffmann, dass Unternehmen nicht keine Markenbotschafter haben können, da jede Handlung von Mitarbeitenden auf die Marke abstrahlt. Sie hebt die Notwendigkeit hervor, digitale Kommunikation authentisch zu gestalten und mehr auf Zuhören als auf Senden zu setzen. Hoffmann beschreibt, wie die Pandemie den Kommunikationsstil persönlicher gemacht hat und sieht darin eine positive Entwicklung. Sie warnt jedoch vor der Gefahr, bestimmte Bevölkerungsgruppen in der Digitalisierung abzuhängen. Zudem empfiehlt sie Unternehmen, Provisorien zuzulassen und die aktuelle Sensibilität für Werteorientierung strategisch zu dokumentieren. Die Steuerung von Markenbotschaftern erfordert klare Regeln und Unterstützung, da Kontrolle in der digitalen Kommunikation eine Illusion ist.

Community und Wertschätzung sind entscheidend. Unternehmen müssen zuhören und ansprechbar sein, um in der digitalen Kommunikation erfolgreich zu sein. – Dr. Kerstin Hoffmann


Menschen sind potenzielle Markenbotschafter. Alles, was sie sagen oder tun, strahlt auf die Marke ab. Unternehmen können nicht keine Markenbotschafter haben. – Dr. Kerstin Hoffmann


In Krisenzeiten zeigt sich, dass Menschen nur aus zwei Gründen handeln: Belohnung erhoffen oder Schmerz vermeiden. Unternehmen müssen nutzenargumentiert vorgehen, um Veränderungen zu bewirken. – Dr. Kerstin Hoffmann

  • Unternehmen können nicht keine Markenbotschafter haben, da jede öffentliche Handlung von Mitarbeitenden auf die Marke abstrahlt.
  • Werteorientierte Kommunikation und authentisches Handeln sind entscheidend für langfristigen Erfolg und Community-Building.
  • Digitale Kommunikation erfordert mehr Zuhören als Senden, um Zielgruppen effektiv zu erreichen.
  • Krisen zeigen, dass Unternehmen ohne vorbereitete Krisenkommunikationsstrategien anfällig sind.
  • Markenbotschafter-Programme müssen strategisch geplant und juristisch begleitet werden, um erfolgreich zu sein.

In der Diskussion um digitale Kommunikation und Community-Building in Krisenzeiten wird ein zentrales Spannungsfeld sichtbar: die Notwendigkeit, authentische und werteorientierte Kommunikation zu etablieren, während gleichzeitig die Kontrolle über die Markenbotschaft zunehmend herausfordernd wird. Die Pandemie hat die Digitalisierung beschleunigt und Unternehmen gezwungen, ihre Kommunikationsstrategien zu überdenken. Dabei offenbart sich ein blinder Fleck: Viele Unternehmen konzentrieren sich zu stark auf das Senden von Botschaften und vernachlässigen das Zuhören. Diese Einseitigkeit kann langfristig die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen der Community untergraben. Der Beitrag beleuchtet die strukturellen Widersprüche zwischen dem Wunsch nach Kontrolle und der Notwendigkeit, Mitarbeitenden mehr Verantwortung und Freiheit in der Kommunikation zu gewähren. Transformation erfordert, dass Unternehmen ihre internen Zielgruppenanalysen vertiefen und die individuellen Bedürfnisse und Ängste der Mitarbeitenden ernst nehmen, um Veränderungsbarrieren zu überwinden.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er auf die Bedeutung von Zuhören und authentischer Kommunikation hinweist. Unternehmen sind aufgefordert, ihre Kommunikationsstrategien zu überdenken und stärker auf Werteorientierung zu setzen. Dies erfordert eine Verschiebung der Perspektive von einer reinen Content-Distribution hin zu einem dialogorientierten Ansatz, der die Community aktiv einbindet. Die strategische Planung von Markenbotschafterprogrammen wird als entscheidend hervorgehoben, um die interne und externe Kommunikation zu stärken. Der Beitrag fordert dazu auf, die aktuelle Sensibilität für Werte und Community-Building zu nutzen, um langfristig eine nachhaltige und glaubwürdige Markenkommunikation zu etablieren. Dies stellt eine Verbindung zwischen operativer Praxis und strategischem Ziel her und fördert einen kulturellen Wandel hin zu mehr Transparenz und Partizipation.

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