Content Marketing & Neuromarketing - wohin geht die Reise?

Content Marketing & Neuromarketing - wohin geht die Reise?
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Gesa Lischka zeigt, wie Neuromarketing Markenwahrnehmung durch emotionale Ansprache und konsistente Botschaften stärkt.

Gesa Lischka von Kochstrasse beleuchtet in ihrer Keynote bei den Shift/HR Talks 2022 die strategische Verbindung von Content Marketing und Neuromarketing zur Markenbildung. Sie differenziert klar zwischen Performance Marketing und langfristiger Markenarbeit, wobei sie die Marke als Sprungbrett für Vertriebserfolge positioniert. Durch die Anwendung von Neuromarketing-Prinzipien wie Priming wird gezeigt, wie Markenwahrnehmung durch gezielte Kontextgestaltung beeinflusst werden kann. Die Keynote bietet praxisnahe Einblicke für Marketing Manager im B2B-Bereich und Brand Strategists in Agenturen, um Marken durch emotionale Ansprache und konsistente Botschaften zu stärken.


Im Mittelpunkt stehen die Prinzipien des Primings und die Rolle von Emotionen bei Kaufentscheidungen. Lischka erläutert, wie unbewusste Kundenbedürfnisse identifiziert und durch emotionale Kommunikation adressiert werden können. Sie betont die Wichtigkeit konsistenter Markenbotschaften und kreativer Variationen in der Umsetzung, um die Aufmerksamkeit zu fördern. Anhand von Beispielen zeigt sie, wie das Design und die Sprache die Wahrnehmung eines Unternehmens verändern können. Abschließend wird die Relevanz von Neuromarketing auch für komplexe B2B-Entscheidungen unterstrichen, wobei die Differenzierung zunehmend über die Marke erfolgt.

Marke, Marke, Marke. Vernachlässigt nicht eure Marke, weil ihr vielleicht starke Vertriebszahlen habt. – Gesa Lischka


Unser Gehirn ist nicht in der Lage, den Kontext nicht zu berücksichtigen. Der Kontext hat immer einen erheblichen Einfluss auf die Wahrnehmung. – Gesa Lischka


Emotionen alleine führen nicht zum Kauf. Sie sind wichtig, aber sie müssen die richtigen unbewussten Ziele triggern. – Gesa Lischka

  • Eine starke Marke dient als langfristiges Sprungbrett für Vertriebserfolge und sollte im Content Marketing nicht vernachlässigt werden.
  • Markenbildung basiert auf dem Prinzip des Primings, das die Wahrnehmung durch Kontextgestaltung steuert.
  • Emotionen sind essenziell, um Kunden in Bewegung zu bringen und Entscheidungen zu beeinflussen.
  • Unbewusste Ziele und Bedürfnisse der Kunden müssen identifiziert und mit emotionaler Kommunikation adressiert werden.
  • Konsistenz in der Markenbotschaft ist entscheidend, während kreative Variationen in der Umsetzung die Aufmerksamkeit fördern.

Content Marketing und Neuromarketing stehen im Spannungsfeld zwischen kurzfristigen Vertriebserfolgen und langfristiger Markenbildung. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz der Markenarbeit im B2B-Bereich, indem er aufzeigt, dass viele Unternehmen den Fokus zu stark auf Performance Marketing legen und dabei die nachhaltige Markenstärkung vernachlässigen. Diese Vernachlässigung kann als Denkfehler betrachtet werden, da eine starke Marke als Sprungbrett für den Vertrieb dient und langfristig Wettbewerbsvorteile sichert. Der Vortrag thematisiert die strukturelle Herausforderung, dass Markenarbeit kontinuierliche Investitionen erfordert, während Vertriebserfolge oft kurzfristig gemessen werden. Ein weiterer blinder Fleck ist die unzureichende Berücksichtigung unbewusster Kundenbedürfnisse, die durch emotionale Ansprache im Content Marketing adressiert werden müssen. Die Integration von Neuromarketing-Prinzipien wie Priming und emotionale Kontextgestaltung wird als transformative Strategie vorgestellt, um diese Herausforderungen zu überwinden.


Der Beitrag liefert praxisnahe Empfehlungen, die Marketingverantwortliche zur Reflexion und Anpassung ihrer Strategien anregen. Er fordert dazu auf, die Markenbotschaft konsistent zu kommunizieren und gleichzeitig kreative Variationen in der Umsetzung zu nutzen, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu steigern. Diese Prinzipien fördern nicht nur die Markenstärke, sondern tragen auch zur emotionalen Kundenbindung bei. Der Vortrag verschiebt die Perspektive von einer rein rationalen zu einer emotionalen Markenkommunikation, die unbewusste Ziele der Kunden anspricht. Dies ist besonders relevant im B2B-Bereich, wo die Differenzierung zunehmend über die Marke erfolgt. Der Beitrag inspiriert dazu, Neuromarketing verantwortungsvoll einzusetzen, um echten Mehrwert zu bieten und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen, was einen kulturellen Wandel in der Marketingpraxis erfordert.

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