Alina Ludwig, Head of Strategy bei ODALINE, beleuchtet in ihrem Vortrag bei den Shift/HR Talks 2022 die dynamischen Entwicklungen innerhalb der Creator Economy und deren Auswirkungen auf das Influencer Marketing. Sie analysiert, wie Influencer zunehmend eigenständige Geschäftsmodelle entwickeln und sich von Plattformen emanzipieren. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die veränderten Machtverhältnisse zwischen Marken und Influencern, wobei Ludwig die Rolle der Corona-Pandemie als Katalysator für diese Entwicklungen hervorhebt. Durch die Digitalisierung und den Zugang zu neuen Tools haben Influencer heute die Möglichkeit, ihre Inhalte unabhängig zu monetarisieren und neue Wertschöpfungsketten zu etablieren.
Ludwig differenziert zwischen zwei Monetarisierungsmodellen: dem Wer-Modell, das auf Plattformen basiert, und dem Mein-Modell, das auf eigenen Wertschöpfungsketten beruht. Sie zeigt auf, wie Influencer als Investoren und Unternehmer agieren und neue Kooperationsmöglichkeiten mit Marken entstehen. Ein zentraler Aspekt ist die Notwendigkeit für Marken, Influencern echten Mehrwert zu bieten, um langfristige Partnerschaften zu etablieren. Ludwig betont die Bedeutung granularer Zielgruppenansprache und plattformgerechtem Design für den Erfolg von Influencer-Kampagnen. Abschließend empfiehlt sie, den Fokus auf nachhaltige Partnerschaften zu legen und Testing-Ansätze ressourcenschonend einzusetzen, um die sich wandelnden Anforderungen der Creator Economy zu erfüllen.
