Diskussion: Covid-19 & die Veränderungen im Content & Social Media Marketing

Diskussion: Covid-19 & die Veränderungen im Content & Social Media Marketing

Krisenkommunikation in Covid-19: Strategien zur digitalen Transformation und nachhaltigen Dialogen für Marketing und Unternehmenskommunikation.

Die Paneldiskussion bei den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die Herausforderungen und Chancen der Krisenkommunikation im Marketing und in der Unternehmenskommunikation. Im Fokus stehen die Anpassung von Kommunikationsstrategien, der Aufbau digitaler Kanäle und die Etablierung nachhaltiger Standards für den Dialog mit Zielgruppen während der Covid-19-Pandemie. Die Diskussion bietet praxisnahe Einblicke und zeigt, wie Unternehmen authentisch und empathisch kommunizieren können, um Vertrauen und Orientierung zu schaffen. Die Teilnehmer:innen diskutieren die Notwendigkeit, bestehende Kommunikationskanäle zu nutzen und neue Wege zu etablieren, um in Krisenzeiten relevant zu bleiben.


Die Diskussionsteilnehmer:innen, darunter Björn Person und Vivian Person, betonen die Bedeutung von Community-Management und digitaler Transformation. Sie argumentieren, dass Unternehmen, die bisher keine starke digitale Präsenz hatten, jetzt die Gelegenheit nutzen sollten, um ihre Kommunikationsstrategien zu überdenken und anzupassen. Vivian Person hebt hervor, dass die Krise als Katalysator für die Beschleunigung digitaler Prozesse wirkt und Unternehmen dazu zwingt, neue Kommunikationswege zu erproben. Die Panelisten sind sich einig, dass die Krise eine Chance bietet, um nachhaltige Kommunikationsstandards zu etablieren, die auch nach der Pandemie Bestand haben. Sie diskutieren die Herausforderungen, die sich aus der Trennung von Marketing und Unternehmenskommunikation ergeben, und fordern eine stärkere Integration, um authentische und relevante Inhalte zu liefern.

Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, um nicht zu kommunizieren. Unternehmen sollten ihre Kanäle nutzen und überlegen, welche Inhalte sie kommunizieren möchten. – Sebastian Keil


Community Management ist enorm wichtig geworden. Es geht darum, auf die Community zu hören und empathisch zu kommunizieren. – Vivian Pein


Die Krise katalysiert digitale Prozesse. Unternehmen, die neue Wege ausprobieren, werden feststellen, dass diese gut funktionieren und sie beibehalten. – Vivian Pein

  • Unternehmen sollten in Krisenzeiten nicht aufhören zu kommunizieren, sondern authentische und relevante Inhalte bereitstellen.
  • Community-Management ist essenziell: Zuhören, Dialog führen und empathisch auf die Bedürfnisse der Zielgruppe eingehen.
  • Die Krise beschleunigt digitale Transformationen und zwingt Unternehmen, neue Kommunikationswege zu etablieren.
  • Plattes Marketing wird in Krisenzeiten abgestraft, stattdessen sind Sicherheit, Orientierung und Vertrauen zentrale Kommunikationsziele.
  • Nachhaltige Kommunikationsstandards, die während der Krise etabliert werden, können nicht einfach zurückgenommen werden.

Die Diskussion über die Veränderungen im Content- und Marketingbereich während der Covid-19-Pandemie beleuchtet die strategische Relevanz authentischer Kommunikation und Community-Management für kleine und mittlere Unternehmen sowie den öffentlichen Sektor. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung, in Krisenzeiten nicht nur präsent zu bleiben, sondern auch Vertrauen und Orientierung zu bieten. Ein zentrales Spannungsfeld ergibt sich aus der Notwendigkeit, bestehende Kommunikationskanäle zu nutzen und gleichzeitig neue digitale Wege zu etablieren. Die Krise offenbart strukturelle Widersprüche zwischen Marketing und Unternehmenskommunikation, die oft in getrennten Silos agieren. Diese Trennung erschwert es, konsistente und authentische Botschaften zu vermitteln. Der Beitrag thematisiert die Transformation hin zu einer empathischen und dialogorientierten Kommunikation, die nicht nur kurzfristige Anpassungen erfordert, sondern langfristige Veränderungen in der Unternehmensstruktur und -kultur.


Aus der Diskussion ergeben sich klare Handlungsimpulse: Unternehmen sollten ihre Kommunikationsstrategien überdenken und auf die Bedürfnisse ihrer Zielgruppen ausrichten. Die Panelisten betonen die Bedeutung von Relevanz, Konsistenz und Empathie in der Kommunikation. Sie fordern dazu auf, interne Prozesse zu überprüfen und die Zusammenarbeit zwischen PR, Marketing und Unternehmenskommunikation zu stärken. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein marketinggetriebenen Kommunikation hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel verbindet. Er inspiriert dazu, die Krise als Chance zur Weiterentwicklung zu nutzen und nachhaltige Kommunikationsstandards zu etablieren, die auch nach der Krise Bestand haben.

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