Diskussion: Veränderungen für die digitale Markenkommunikation

Diskussion: Veränderungen für die digitale Markenkommunikation
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
Mitschrift verfügbar

Krisen als Katalysator: Wie Unternehmen ihre digitale Markenkommunikation anpassen und langfristig stärken können. Insights aus der Paneldiskussion.

Die Paneldiskussion im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die Anpassung der digitalen Markenkommunikation in Krisenzeiten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen aus Handwerk, E-Commerce und Einzelhandel ihre Kommunikationsstrategien an die Herausforderungen der Corona-Pandemie anpassen können. Die Diskussion bietet einen praxisnahen Einblick in die unterschiedlichen Ansätze und Perspektiven der Teilnehmer, die von der Förderung der digitalen Transformation bis zur langfristigen Markenpositionierung reichen. Die Teilnehmer bringen ihre Erfahrungen und Beobachtungen ein, um die Auswirkungen auf kundenzentrierte Ansätze und die Nutzung digitaler Kanäle zu diskutieren.


Zentrale Erkenntnisse der Diskussion sind die Bedeutung der Kundenzentrierung und die Notwendigkeit einfacher digitaler Lösungen. Daniela Sprung betont die Rolle von Corporate Blogs als stabilisierendes Element in der digitalen Kommunikation, während andere Teilnehmer die Verstärkung bestehender Trends und die Anpassung an branchenspezifische Bedürfnisse hervorheben. Die Diskussion zeigt, dass Unternehmen, die bereits vor der Krise digitale Kommunikationswege etabliert haben, nun im Vorteil sind. Die Panelisten sind sich einig, dass die Offenheit der Unternehmensführung und die Dauer der Krise entscheidend für nachhaltige Veränderungen in der Markenkommunikation sind.

Bloggen ist tot, und dabei ist es gerade jetzt in der aktuellen Situation so mit das Standbein, das man einfach noch unbedingt pflegen sollte. – Daniela Sprung


Derjenige, der vorher sich nicht mit digitalen Wegen auseinandergesetzt hat, fliegt jetzt ehrlich gesagt ein bisschen auf die Schnauze. – Daniela Sprung


Hört den Leuten zu. Sie schreiben teilweise Wort für Wort, was sie brauchen. – Daniela Sprung


Wir haben unseren Handwerkern empfohlen, ihre Arbeitsabläufe so weit wie möglich zu digitalisieren. – Sabrina Grey


Es macht Sinn, sich recht schnell nach den ersten Informationen zu orientieren und dann zu fragen: Was können wir euch denn tatsächlich noch sonst für Informationen geben? – Sabrina Grey


Wir haben den Fokus auf Service gelegt und selber ein Image sehe ich bei uns auch nicht so, weil bei uns Services einfach wegfallen. – Sabrina Grey


Ich glaube, viele Leute werden erst einmal versuchen, überall dorthin zu reisen, wo sie dann in den nächsten Jahren überhaupt hinwollten. – Sebastian


Es wird immer was an Häusern und im Garten und in der Wohnung zu machen sein. – Sebastian


Wir als MyHammer haben durch das Glück, dass Handwerker eben arbeiten dürfen, im Prinzip kommunikativ weitermachen können. – Sebastian

  • Unternehmen, die vor der Krise keine digitalen Kommunikationswege etabliert haben, stehen nun vor großen Herausforderungen.
  • Kundenzentrierung und einfache digitale Lösungen sind entscheidend für erfolgreiche Markenkommunikation.
  • Die Krise hat gezeigt, dass digitale Transformation auch in traditionellen Branchen wie dem Handwerk möglich ist.
  • Content-Strategien sollten auf die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppen eingehen und nicht nur auf Krisen-Themen fokussieren.
  • Nachhaltige Veränderungen in der Markenkommunikation hängen von der Offenheit der Unternehmensführung und der Dauer der Krise ab.

Die digitale Markenkommunikation steht vor der Herausforderung, sich in Krisensituationen wie der Corona-Pandemie neu zu definieren. Die Diskussion verdeutlicht, dass Unternehmen, die bereits vor der Krise digitale Kommunikationswege etabliert haben, nun im Vorteil sind. Ein zentraler blinder Fleck ist die mangelnde Kundenzentrierung, die viele Unternehmen daran hindert, ihre Kommunikationsstrategien effektiv anzupassen. Die Panelisten thematisieren die Notwendigkeit, bestehende Denkfehler zu überwinden, indem sie die Perspektive der Kunden stärker in den Fokus rücken. Der Beitrag zeigt, dass die Transformation der Markenkommunikation nicht nur technologische Anpassungen erfordert, sondern auch einen kulturellen Wandel innerhalb der Unternehmen. Die Bereitschaft, traditionelle Führungskulturen zu hinterfragen und neue, flexible Ansätze zu integrieren, ist entscheidend, um langfristig erfolgreich zu sein.


Aus der Diskussion ergeben sich klare Handlungsimpulse: Unternehmen sollten ihre digitalen Kanäle konsequent ausbauen und die Kommunikation an den tatsächlichen Bedürfnissen der Zielgruppen ausrichten. Die Panelisten betonen, dass die Krise als Katalysator für nachhaltige Veränderungen genutzt werden kann, wenn Unternehmen offen für neue Ideen sind und die Digitalisierung auch in traditionellen Branchen wie dem Handwerk vorantreiben. Die Reflexion über die eigene Unternehmenskultur und die Bereitschaft zur Veränderung sind entscheidend, um die langfristige Markenpositionierung zu stärken. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, die Erfahrungen aus der Krise zu nutzen, um die digitale Transformation voranzutreiben und die interne Kultur auf Innovationsbereitschaft und Kundenzentrierung auszurichten.

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