Diskussion: Veränderungen im Corporate Influencer & B2B Marketing

Diskussion: Veränderungen im Corporate Influencer & B2B Marketing
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
Mitschrift verfügbar

Strategische Markenbotschafterprogramme stärken Authentizität und Glaubwürdigkeit in der B2B-Kommunikation. Herausforderungen und Erfolgsfaktoren im Fokus.

In der Paneldiskussion auf den Shift/HR Talks 2022 beleuchten Björn Person und Meike Person die strategische Implementierung von Markenbotschafterprogrammen in B2B-Unternehmen, insbesondere in der Biotechnologie. Der Austausch fokussiert auf die langfristige Befähigung von Mitarbeitenden als Corporate Influencer, um Authentizität und Glaubwürdigkeit in der Unternehmenskommunikation zu steigern. Die Diskussion bietet Einblicke in operative Erfahrungen und Herausforderungen, wobei die strategische Rolle von Corporate Influencern als Ankerpunkt für Unternehmenskommunikation und Krisenmanagement hervorgehoben wird.


Die Diskussionsteilnehmer betonen die Notwendigkeit einer strategischen und kulturellen Grundlage für erfolgreiche Markenbotschafterprogramme. Meike Person hebt hervor, dass Offenheit für Corporate Influencing zugenommen hat und Unternehmen regelmäßig die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen prüfen sollten. Sie warnt vor überstürzten Aktionen und betont, dass erfahrene Mitarbeitende mit Fingerspitzengefühl und Mut zur Kommunikation entscheidend sind. Die Panelteilnehmer sind sich einig, dass Corporate Influencer, wenn sie authentisch und strategisch eingesetzt werden, ein mächtiges Werkzeug im B2B-Bereich darstellen. Sie diskutieren auch die Herausforderungen, die durch Trollfarmen und die Nutzung von Plattformen wie Twitter entstehen, und betonen die Bedeutung der langfristigen Planung und Befähigung von Mitarbeitenden.

Wir haben gar nicht solche Kulturprobleme in unserem Ambassador-Programm gehabt. Das zeigt, dass in den Unternehmen schon mehr Offenheit für das Thema Corporate Influencing herrscht. – Maike


Corporate-seitig wird gutes Marketing künftig nicht mehr ohne Markenbotschafter auskommen, da der Grad an Authentizität und langfristiger Glaubwürdigkeit bei Personen höher ist als bei Marken. – Martin


Corporate Influencer haben Potenzial, aber man sollte sie nicht zu eng auf Experten einschränken. Gerade in unsicheren Zeiten ist es gut, wenn eine Marke sich über ein authentisches Gesicht positionieren kann. – Lennard

  • Markenbotschafterprogramme steigern die Authentizität und Glaubwürdigkeit in der Unternehmenskommunikation.
  • Die langfristige Befähigung von Mitarbeitern ist essenziell für den Erfolg von Corporate Influencing.
  • Markenbotschafterprogramme benötigen eine strategische und kulturelle Grundlage, um erfolgreich zu sein.
  • In Krisenzeiten sollten nur erfahrene Markenbotschafter eingesetzt werden, um Glaubwürdigkeit zu wahren.
  • Corporate Influencing ist besonders im B2B-Bereich ein mächtiges Werkzeug, wenn es authentisch und strategisch eingesetzt wird.

Die Diskussion über Veränderungen im Bereich der Markenbotschafterprogramme im B2B-Marketing offenbart zentrale Spannungsfelder zwischen strategischer Implementierung und kulturellen Barrieren. Die Relevanz für die Zielgruppe, insbesondere Verantwortliche in der Unternehmenskommunikation, liegt in der Herausforderung, Authentizität und Glaubwürdigkeit durch Corporate Influencing zu steigern. Ein blinder Fleck wird sichtbar: die Diskrepanz zwischen der Notwendigkeit, Mitarbeitende langfristig zu befähigen, und der oft kurzfristigen Erwartung an sichtbare Erfolge. Transformation erfordert hier ein Umdenken, weg von der reinen Performance-Messung hin zu einer nachhaltigen kulturellen Verankerung der Markenbotschafterprogramme. Die Diskussion zeigt, dass Unternehmen, die in Krisenzeiten auf erfahrene Markenbotschafter setzen, Glaubwürdigkeit wahren können, während unerfahrene Mitarbeitende das Risiko von Kommunikationsfehlern bergen.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er auf die Notwendigkeit einer strategischen und kulturellen Grundlage für Markenbotschafterprogramme hinweist. Er fordert die Zielgruppe auf, Programme langfristig zu planen und Mitarbeitende gezielt zu befähigen, um authentische Kommunikation zu gewährleisten. Die Diskussion verschiebt die Perspektive von einer kurzfristigen Erfolgsmessung hin zu einem strategischen Ziel, das kulturellen Wandel erfordert. Die operative Praxis, Markenbotschafter in Krisenzeiten einzusetzen, wird mit dem strategischen Ziel der Glaubwürdigkeitssteigerung verknüpft. Der Beitrag inspiriert dazu, die Rolle von Corporate Influencern als integralen Bestandteil der Unternehmenskommunikation zu betrachten und nicht als kurzfristiges Mittel zur Reichweitensteigerung.

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