Von der Brandvision zum Social Media Content bei GARDENA

Von der Brandvision zum Social Media Content bei GARDENA
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Plattformspezifische Zielgruppen, Community-Content und Influencer: So gelingt die operative Social-Media-Transformation in der Gartenbranche.

Im Mittelpunkt steht die Transformation einer Content-Marketing-Strategie für ein internationales Konsumgüterunternehmen aus der Gartenbranche. Der Beitrag beleuchtet, wie differenzierte Zielgruppendefinitionen, plattformspezifische Content-Erstellung und die Integration von Community Content systematisch miteinander verzahnt werden. Die Perspektive liegt auf der operativen Umsetzung: Social-Media-Kanäle dienen als Austauschplattformen, auf denen Nutzer aktiv eingebunden und eigene Inhalte gleichwertig neben Unternehmensbeiträgen platziert werden. Die strategische Leitidee des Unternehmens – Endkonsumenten bei der Verwirklichung ihrer Gartenträume zu unterstützen – bildet den Ausgangspunkt für sämtliche Maßnahmen und wird konsequent auf die Social-Media-Kommunikation übertragen.

Kern der Umsetzung ist eine separate Zielgruppendefinition für jede relevante Plattform, da Nutzungsmotive und Nutzerverhalten variieren. Customer Journey Mapping identifiziert relevante Kontaktpunkte und Content-Formate entlang der Gartenreise für unterschiedliche Personas. Die Content-Strategie kombiniert professionell produzierten und authentischen Community Content, wobei Formate wie „Alles im Grünen“ edukative Inhalte mit Community-Fragen verbinden. Influencer und Blogger fungieren als Multiplikatoren, um Reichweite und Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Die Wirkung der Strategie zeigt sich in signifikantem Followerwachstum, hoher Community-Beteiligung und einer klaren Ausrichtung der Inhalte an der Markenvision. Die Themenplanung erfolgt saisonal entlang des Gartenkalenders, um die Community gezielt zu aktivieren und relevante Inhalte zum passenden Zeitpunkt bereitzustellen.

Wir wollen nicht nur Gartengeräte verkaufen, sondern eine Plattform bieten, auf der unsere Community ihre Gartenträume verwirklichen und teilen kann. – Sabina Spinder

Content muss nicht nur für die Zielgruppe, sondern auch für die jeweilige Plattform funktionieren – jede Social-Media-Plattform hat ihre eigenen Spielregeln und Nutzungsmotive. – Sabina Spinder

User-Generated Content ist für uns kein Beiwerk, sondern zentraler Bestandteil unserer Strategie, weil Authentizität und Community-Beteiligung nachhaltige Markenbindung schaffen. – Sabina Spinder

  • Für Social Media Content ist eine separate Zielgruppendefinition pro Plattform notwendig, da sich die Zielgruppen und deren Nutzungsmotive unterscheiden.

  • Customer Journey Mapping hilft, relevante Touchpoints und Content-Formate für unterschiedliche Personas entlang der Gartenreise zu identifizieren.
  • User Engagement und Community Content sind zentrale Bausteine, um eine emotionale Markenbindung und nachhaltige Community-Interaktion zu schaffen.
  • Die Integration von Influencern und Bloggern als authentische Multiplikatoren erweitert die Reichweite und Glaubwürdigkeit der Markenbotschaft.
  • Content muss sowohl auf die Bedürfnisse der Zielgruppe als auch auf die Funktionsweise der jeweiligen Plattform zugeschnitten werden.

Die konsequente Differenzierung von Zielgruppen und die plattformspezifische Content-Entwicklung adressieren einen zentralen Zielkonflikt im Content-Marketing von Konsumgüterunternehmen: Die klassische, produktzentrierte Segmentierung greift auf Social Media zu kurz, weil Nutzungsmotive und Interaktionsformen je Plattform divergieren. Damit wird ein struktureller Wandel sichtbar, der Verantwortlichkeiten im Marketing neu verteilt: Wer Reichweite und Markenbindung erzielen will, muss die operative Content-Produktion eng an strategische Markenvisionen und die Eigenlogik digitaler Kanäle koppeln. Die Integration von Community-Content und die bewusste Verschiebung von Kontrolle hin zu partizipativen Formaten fordern tradierte Steuerungsmodelle heraus. Gleichzeitig entsteht ein Spannungsfeld zwischen Authentizität und Markensteuerung, das nicht durch technische Tools, sondern durch kulturelle Offenheit und dialogische Prozesse aufgelöst werden kann. Die Transformation verlangt, dass Marketingteams nicht nur Zielgruppen analysieren, sondern deren soziale Dynamiken und Plattform-Praktiken als Gestaltungsparameter akzeptieren.

Der Beitrag verdichtet zentrale Prinzipien für die Weiterentwicklung von Content-Strategien im Konsumgüterumfeld: Zielgruppen müssen für jede Plattform neu gedacht und entlang der Customer Journey mit relevanten Formaten adressiert werden. Community-Engagement ist kein Add-on, sondern integraler Bestandteil der Markenführung, der operative Prozesse und strategische Ziele verbindet. Die Empfehlung, Authentizität über professionelle Inszenierung zu stellen und Community-Inhalte gleichwertig zu behandeln, verschiebt die Perspektive von der reinen Reichweitenlogik hin zu nachhaltiger Markenbindung. Für Fachverantwortliche entsteht daraus der Impuls, Content-Strategien als fortlaufenden Lernprozess zu begreifen, der kulturelle und strukturelle Barrieren adressiert und die Marke als Plattform für geteilte Erfahrungen positioniert. Die operative Praxis wird so zum Hebel für strategischen und kulturellen Wandel im Marketing.

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