Fallstudie: Aufbau einer Themen-Community zu Frauen in der Landwirtschaft

Fallstudie: Aufbau einer Themen-Community zu Frauen in der Landwirtschaft
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Aufbau einer Facebook-Community für Landwirtinnen: Vernetzung, Austausch und Einblicke in redaktionelle Inhalte und Marktforschung.

Katharina Krenn und Lutz Staacke beleuchten in ihrem Praxisbericht den Aufbau einer geschlossenen Facebook-Community für Frauen in der Landwirtschaft. Diese Plattform bietet einen geschützten Raum für den fachlichen Austausch und fördert die Vernetzung von Landwirtinnen, die in einer männerdominierten Branche oft unterrepräsentiert sind. Der Beitrag zeigt, wie gezielte persönliche Einladungen und die Nutzung bestehender Netzwerke entscheidend zum schnellen Wachstum der Community beitragen. Die Moderation erfolgt durch das Redaktionsteam, das aus einer Content-Perspektive agiert und die Community selbst über die Aufnahme von Mitgliedern entscheiden lässt.


Die Fallstudie hebt hervor, dass die Community nicht nur als Austauschplattform dient, sondern auch wertvolle Einblicke für redaktionelle Inhalte und Marktforschung liefert. Durch Aktionen wie Gewinnspiele und Umfragen wird die Interaktion gefördert. Ein zentrales Thema ist das Konfliktmanagement: Die Anpassung der Community-Regeln nach einem Vorfall zeigt, wie wichtig klare Richtlinien für einen respektvollen Umgang sind. Die Gruppe bietet agrarheute die Möglichkeit, gezielt Themenideen zu entwickeln und die Reichweite für frauenbezogene Artikel zu erhöhen, ohne dabei auf Eigenwerbung zu setzen.

Wir haben festgestellt, dass Frauen in der Landwirtschaft oft nicht das Selbstbewusstsein haben, sich für Preise zu bewerben, obwohl sie in leitenden Funktionen tätig sind. – Katharina Krenn


Unsere Facebook-Gruppe ist ein geschützter Raum für fachlichen Austausch unter Landwirtinnen, ohne sich rechtfertigen zu müssen. – Magazin)","Lutz Staacke


Die Community bietet uns wertvolle Themenideen für unsere Medien und hilft, die Zielgruppe der Landwirtinnen besser zu erreichen und zu binden. – Katharina Krenn

  • Eine geschlossene Facebook-Gruppe bietet einen geschützten Raum für fachlichen Austausch und schützt vor öffentlicher Kritik.
  • Gezielte persönliche Einladungen und die Nutzung bestehender Netzwerke sind entscheidend für den erfolgreichen Aufbau einer Community.
  • Konfliktmanagement und die Anpassung von Gruppenregeln sind essenziell, um eine respektvolle und produktive Atmosphäre zu gewährleisten.
  • Die Community liefert wertvolle Themenideen und Einblicke für redaktionelle Inhalte und Marktforschung.
  • Interaktion und Engagement können durch gezielte Aktionen wie Gewinnspiele und Umfragen gefördert werden.

Der Aufbau einer themenspezifischen Community für Frauen in der Landwirtschaft ist strategisch relevant, da er einen blinden Fleck in der männerdominierten Agrarbranche adressiert. Die Fallstudie beleuchtet die strukturellen Barrieren, die Frauen daran hindern, sichtbarer zu werden und Führungsrollen zu übernehmen. Durch die Schaffung eines geschützten Raums für Austausch und Vernetzung wird ein kultureller Wandel angestoßen, der die traditionelle Geschlechterverteilung in der Landwirtschaft herausfordert. Der Beitrag macht deutlich, dass die Transformation nicht nur durch die Bereitstellung von Plattformen, sondern auch durch die aktive Einbindung und Unterstützung von Frauen in Führungspositionen vorangetrieben wird. Die Herausforderung besteht darin, die Verantwortung für die Förderung von Frauen nicht nur auf die Community-Manager zu verlagern, sondern auch die Mitglieder selbst in die Pflicht zu nehmen, um eine nachhaltige Veränderung zu erzielen.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Prinzipien, die über die operative Praxis hinausweisen. Die gezielte Ansprache und Einbindung von Frauen durch persönliche Einladungen und die Nutzung bestehender Netzwerke sind entscheidend für den Community-Aufbau. Die Moderation der Gruppe erfordert Fingerspitzengefühl, um Konflikte zu managen und eine respektvolle Atmosphäre zu gewährleisten. Diese Ansätze fördern nicht nur die Interaktion, sondern tragen auch zur strategischen Zielsetzung bei, Frauen in der Landwirtschaft sichtbarer zu machen und ihre Position zu stärken. Der Inhalt fordert die Zielgruppe auf, bestehende Strukturen zu hinterfragen und aktiv an der Gestaltung einer inklusiveren Agrarlandschaft mitzuwirken. Durch die Verbindung von operativer Praxis mit strategischen Zielen wird ein kultureller Wandel angestoßen, der langfristig die Rolle von Frauen in der Landwirtschaft transformieren kann.

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