Im Gespräch mit Anna Koschinski zu Themen-Positionierung und Community-Building als Content-Strategie

Folge 110

Im Gespräch mit Anna Koschinski zu Themen-Positionierung und Community-Building als Content-Strategie
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Community-Building und flexible Content-Strategien: Wie Sie durch iterative Entwicklung und Feedback-Integration Ihre Zielgruppenansprache optimieren.

Anna Koschinski, erfahrene Texterin und Bloggerin, beleuchtet im Interview die Bedeutung von Community-Building und flexibler Content-Strategie für Freelancer und kleine Unternehmen. Sie betont die Notwendigkeit, Inhalte iterativ zu entwickeln und auf Community-Feedback zu reagieren, um die Zielgruppenansprache zu optimieren. Ihre Perspektive basiert auf einem praxisnahen Ansatz, der die Balance zwischen strategischer Planung und kreativer Spontaneität sucht. Besonders hervorgehoben wird die Rolle der Interaktion mit der Zielgruppe, um relevante Themen zu identifizieren und die Kommunikation kontinuierlich zu verbessern.


Im Gespräch teilt Koschinski ihre Erfahrungen und Methoden zur effektiven Content-Produktion. Sie kritisiert übermäßige Planung, die Kreativität hemmen kann, und plädiert für einen iterativen Ansatz, bei dem Inhalte veröffentlicht und auf Feedback basierend weiterentwickelt werden. Die Integration von Community-Feedback und die Anpassung an Plattformlogiken sind zentrale Themen. Koschinski sieht die Notwendigkeit, die Trennung zwischen Content-Erstellung und Community-Management aufzuheben, um eine lebendige und lernende Content-Strategie zu fördern. Sie empfiehlt, persönliche Geschichten mit fachlichen Themen zu verknüpfen, um den Erinnerungswert und die Markenbindung zu stärken.

Eine Content-Strategie muss sich entwickeln können, anstatt starr geplant zu werden. Es geht darum, flexibel auf Feedback zu reagieren und die Themen dynamisch weiterzuentwickeln. – Anna Koschinski


Viele Content-Produzenten sind zu verkopft und verlieren sich in der Planung, ohne wirklich zu wissen, was ihre Zielgruppe interessiert. Es ist entscheidend, direkt in den Austausch zu gehen und die Sprache der Leser zu sprechen. – Anna Koschinski


Es ist wichtig, die Beziehung zur Zielgruppe zu stärken und Inhalte zu schaffen, die sowohl die Marke als auch die Leser ansprechen. Dabei sollte man neugierig bleiben und offen für Kritik, um sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. – Anna Koschinski

  • Eine Content-Strategie sollte flexibel und iterativ entwickelt werden, um auf Community-Feedback eingehen zu können.
  • Zu viel Planung kann die Kreativität hemmen und die Zielgruppenansprache erschweren.
  • Interaktion mit der Zielgruppe ist essenziell, um relevante Themen und die richtige Sprache zu identifizieren.
  • Content sollte auf die jeweilige Plattform und Zielgruppe abgestimmt sein, um maximale Wirkung zu erzielen.
  • SEO sollte als Qualitätskriterium integriert, aber nicht als primärer Fokus betrachtet werden.

Die Diskussion um Content-Strategie und Community-Building, wie sie von Anna Koschinski im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 geführt wird, beleuchtet die strategische Relevanz einer flexiblen und iterativen Content-Entwicklung. Im Zentrum steht die Herausforderung, dass übermäßige Planung die Kreativität und Anpassungsfähigkeit hemmt, was insbesondere für kleine Unternehmen und Einzelunternehmer problematisch ist. Diese Akteure stehen oft vor dem Dilemma, alle Aufgaben selbst zu bewältigen, was zu einer Überlastung und ineffizienten Content-Produktion führen kann. Der Beitrag macht deutlich, dass eine starre Planungsmentalität und die Fokussierung auf detaillierte Strategien die Fähigkeit einschränken, auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Zielgruppe zu reagieren. Stattdessen wird ein iterativer Ansatz empfohlen, der auf Community-Feedback basiert und die Möglichkeit bietet, Inhalte dynamisch weiterzuentwickeln.


Aus dem Beitrag lassen sich handlungsrelevante Prinzipien ableiten, die die Zielgruppe zur Reflexion und Anpassung ihrer Content-Strategien anregen. Koschinski empfiehlt, Inhalte zunächst mit einem klaren Mehrwert für die Zielgruppe zu veröffentlichen und dann durch gezielte Interaktion und Feedback-Integration weiterzuentwickeln. Diese Herangehensweise verschiebt die Perspektive von einer rein strategischen Planung hin zu einem lebendigen, dialogorientierten Prozess, der sowohl die operative Praxis als auch das strategische Ziel einer effektiven Zielgruppenansprache berücksichtigt. Der Beitrag fordert dazu auf, die Trennung zwischen Content-Erstellung und Community-Management aufzulösen, um eine engere Verzahnung und damit eine stärkere Markenbindung zu erreichen. Diese Reflexionsimpulse tragen zu einem kulturellen Wandel bei, der die Content-Produktion als kontinuierlichen Lernprozess begreift und die Bedeutung von aktiver Zuhörerschaft und Anpassungsfähigkeit in den Vordergrund stellt.

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