Im Gespräch mit Björn Eichstädt zu der unterschätzten Bedeutung der Core Story

Folge 064

Im Gespräch mit Björn Eichstädt zu der unterschätzten Bedeutung der Core Story
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
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Björn Eichstädt erläutert, wie eine konsistente Markenidentität durch strategisches Storytelling und abteilungsübergreifende Kommunikation entsteht.

Björn Eichstädt, geschäftsführender Gesellschafter der Agentur Storymaker, diskutiert in einem Interview im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 die strategische Bedeutung der Unternehmensgeschichte, auch bekannt als Core Story, für die Unternehmenskommunikation. Der Beitrag richtet sich an Kommunikationsleiter in mittelständischen, technologieorientierten B2B-Unternehmen und bietet eine detaillierte Betrachtung, wie eine konsistente Markenidentität durch die Entwicklung einer umfassenden Unternehmensgeschichte erreicht werden kann. Eichstädt bringt seine Expertise im strategischen Storytelling ein, um die Notwendigkeit einer abteilungsübergreifenden Kommunikationsbasis zu verdeutlichen.


Im Gespräch hebt Eichstädt sechs zentrale Aspekte der Core Story hervor: Herkunft, Zielsetzung, Kompetenz, Zielgruppen, Kultur und Protagonisten. Diese Elemente bilden die Grundlage für eine ganzheitliche Unternehmenskommunikation. Er betont, dass eine effektive Core Story die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen erfordert, um eine einheitliche Perspektive zu schaffen. Eichstädt kritisiert, dass viele Unternehmen in der Detailkommunikation verharren und das Gesamtbild aus den Augen verlieren. Er illustriert dies anhand von Beispielen aus der US-amerikanischen Unternehmenspraxis, wo Storytelling effektiver eingesetzt wird, um eine starke Identität zu schaffen. Abschließend beschreibt er den Prozess der Core Story-Entwicklung als eine Art Bildhauerei, bei der das Wesentliche herausgearbeitet wird, um die Komplexität zu reduzieren und die Unternehmenskommunikation zu steuern.

Die Core Story ist das, was ein Unternehmen ausmacht, was ihm niemand nehmen kann. – Björn Eichstädt


In der Kommunikation sehen wir häufig: Die Unternehmen steigen beim Detail ein und die Zielgruppe steigt aus. – Björn Eichstädt


Die Amerikaner haben es geschafft, bestimmte Orte in Storytelling zu integrieren. In Deutschland fehlt oft die Geschichte hinter den Orten. – Björn Eichstädt

  • Die Core Story umfasst sechs zentrale Aspekte: Herkunft, Zielsetzung, Kompetenz, Zielgruppen, Kultur und Protagonisten.
  • Eine Core Story ermöglicht es, die Unternehmenskommunikation konsistent und ganzheitlich zu gestalten.
  • Viele Unternehmen verlieren sich in Details und vergessen, das große Ganze zu kommunizieren.
  • Die Entwicklung einer Core Story erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen, um eine einheitliche Perspektive zu schaffen.
  • Amerikanische Unternehmen nutzen Storytelling effektiver, da sie Entertainment und Business stärker verknüpfen.

Die strategische Bedeutung der Unternehmensidentität, wie sie Björn Eichstädt im Kontext des strategischen Storytellings diskutiert, ist für Kommunikationsleiter in technologieorientierten B2B-Unternehmen von zentraler Relevanz. Das Kernthema ist die Entwicklung einer konsistenten und ganzheitlichen Unternehmenskommunikation durch die Definition einer klaren Unternehmensidentität, die sechs zentrale Aspekte umfasst: Herkunft, Zielsetzung, Kompetenz, Zielgruppen, Kultur und Protagonisten. Diese Aspekte helfen, die Kommunikation nicht nur abteilungsübergreifend zu harmonisieren, sondern auch die externe Wahrnehmung mit der internen Identität in Einklang zu bringen. Ein häufiges Problem in der Praxis ist die Priorisierung von Details über das große Ganze, was zu einer fragmentierten Kommunikation führt. Eichstädt thematisiert die Notwendigkeit, diese Denkfehler zu überwinden und die Verantwortung für eine einheitliche Kommunikation auf alle relevanten Stakeholder zu verteilen.


Der Beitrag hebt hervor, dass die Implementierung einer klar definierten Unternehmensidentität als zentrales Steuerungsinstrument für die Unternehmenskommunikation dient. Dies erfordert die aktive Einbindung aller Abteilungen, um eine kohärente und nachhaltige Kommunikationsstrategie zu etablieren. Eichstädt fordert dazu auf, die Unternehmensidentität als Fundament für alle Kommunikationsmaßnahmen zu nutzen, um sowohl intern als auch extern ein konsistentes Bild zu vermitteln. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Praxis hin zu einem strategischen und kulturellen Wandel, der die langfristige Verankerung der Unternehmensidentität in der Organisation sicherstellt. Dies ist besonders relevant für Unternehmen, die in einem dynamischen Marktumfeld agieren und ihre Markenidentität kontinuierlich stärken müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

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