Im Gespräch mit Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach zur Bedeutung von Creative Governance für ein ganzheitlich kreatives Storytelling

Folge 105

Im Gespräch mit Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach zur Bedeutung von Creative Governance für ein ganzheitlich kreatives Storytelling
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Creative Governance verbindet kreative Ideen mit klaren Leitplanken für konsistente, emotionale Kommunikation in Agenturen und Services.

Das Interview mit Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach bietet einen tiefen Einblick in die Rolle von Creative Governance für kreatives Storytelling in Agenturen und Professional Services. Lünenbürger-Reidenbach diskutiert, wie dieser Ansatz kreative Ideenentwicklung mit klaren Leitplanken verbindet, um konsistente und emotionale Kommunikation sicherzustellen. Der Beitrag hebt die Bedeutung kollaborativer Prozesse hervor, die sich von traditioneller Kreativdirektion abgrenzen, und zeigt auf, wie Creative Governance als Haltung und inhaltliche Linie über die Abstimmung von Kanälen hinausgeht.


Im Gespräch wird deutlich, dass Creative Governance auf der Entwicklung großer Ideen basiert, die auf menschlichen Wahrheiten fußen und ohne Erklärung verständlich sind. Lünenbürger-Reidenbach beschreibt den Inkubatoransatz als bevorzugte Methode, um in kleinen Teams strategisch fundierte Ideen zu entwickeln. Praxisbeispiele wie die „Missing Page“-Kampagne verdeutlichen, wie solche Ideen über verschiedene Kanäle hinweg konsistent umgesetzt werden können. Lünenbürger-Reidenbach sieht seine Rolle als Katalysator, der Teams unterstützt, eigenständig und effizient an großen Ideen zu arbeiten, und betont die Notwendigkeit, Governance als Kommunikationsaufgabe zu verstehen.

Creative Governance ist kein zusätzlicher Wasserkopf, sondern reduziert die Komplexität, indem es Teams ermöglicht, selbstständig und effizient zu arbeiten. – Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach


Eine große Idee basiert auf einer tiefen emotionalen Wahrheit, die sofort verständlich ist und jedem Gewerk klar macht, was zu tun ist. – Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach


Ich glaube nicht an die Kreativdiktatur. Bessere Ideen entstehen in einem kollaborativen Prozess mit klarer Rollenverteilung. – Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach

  • Creative Governance verbindet kreative Ideenentwicklung mit klaren Leitplanken, um konsistente Kommunikation sicherzustellen.
  • Eine große Idee basiert auf einer menschlichen Wahrheit, ist sofort verständlich und ermöglicht allen Beteiligten, eigenständig darauf aufzubauen.
  • Kollaborative Prozesse wie Inkubatoren fördern die Entwicklung emotionaler und strategisch fundierter Ideen besser als traditionelle Kreativdirektion.
  • Eine konsistente Geschichte über alle Maßnahmen hinweg erhöht die Effektivität und reduziert Abstimmungsschleifen.
  • Emotionale Strategieentwicklung hilft, Stakeholder auf allen Ebenen zu überzeugen und langfristig zu binden.

Creative Governance erweist sich als strategisch relevantes Konzept für Kreativagenturen und Professional Services, indem es die Balance zwischen kreativer Freiheit und struktureller Konsistenz adressiert. Der Ansatz beleuchtet die Herausforderung, emotionale und strategisch fundierte Ideen zu entwickeln, die über alle Kommunikationskanäle hinweg konsistent bleiben. Ein zentrales Spannungsfeld liegt in der Transformation von hierarchischen zu kollaborativen Entscheidungsstrukturen, die es ermöglichen, dass Teams eigenständig und effizient arbeiten können, ohne die zentrale Idee aus den Augen zu verlieren. Diese Veränderung erfordert ein Umdenken in der Führungskultur, weg von der traditionellen Kreativdirektion hin zu einem inkubatorbasierten Modell, das auf klaren Rollen und Leitplanken basiert. Der Beitrag thematisiert die Notwendigkeit, menschliche Wahrheiten als Basis für große Ideen zu erkennen und diese in der gesamten Kommunikation zu verankern, um langfristige Bindungen zu Stakeholdern zu schaffen.


Der Beitrag liefert wertvolle Reflexionsimpulse für Führungskräfte, indem er die Bedeutung von Creative Governance als kollaborativen Ansatz hervorhebt, der Teams befähigt, eigenständig an großen Ideen zu arbeiten. Er fordert dazu auf, die Rolle der Führungskraft neu zu definieren: nicht als Diktator von Ideen, sondern als Katalysator, der Leitplanken setzt und die Richtung hält. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein datengetriebenen zu einer emotional fundierten Kommunikationsstrategie, die auf menschlichen Einsichten basiert. Der Inhalt trägt zur Weiterentwicklung des Themas bei, indem er die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel verknüpft. Führungskräfte werden ermutigt, ihre Teams in klaren Rollen zu unterstützen und die Entwicklung konsistenter, emotional wirksamer Kommunikation zu fördern, um die Qualität ihrer Projekte nachhaltig zu sichern.

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