Ist Customer Engagement über Social Media überhaupt (noch) möglich?

Session 10

Ist Customer Engagement über Social Media überhaupt (noch) möglich?
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar

Nachhaltiges Engagement in B2B: Strategien zur Zielgruppenbindung trotz Content-Sättigung und algorithmischer Hürden.

In der Panel-Diskussion wird die Möglichkeit nachhaltigen Engagements über digitale Kommunikationskanäle untersucht, insbesondere für Social Media Manager in mittelständischen B2B-Unternehmen. Die Diskussion beleuchtet, wie Unternehmen trotz Content-Sättigung und algorithmischer Hürden relevante Interaktionen erzeugen können. Die Sprecher:innen hinterfragen gängige Praktiken, die oft auf kurzfristige Reichweitensteigerung abzielen, und betonen die Notwendigkeit, Engagement an Unternehmensziele zu koppeln. Die Panelisten bieten verschiedene Perspektiven auf die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Nutzung von Social-Media-Plattformen ergeben, und diskutieren die Rolle von Corporate Influencern und personalisierten Ansätzen.


Zentrale Aussagen der Diskussion umfassen die Unterscheidung zwischen kurzfristigen Engagement-Hacks und nachhaltigen Strategien. Die Sprecher:innen betonen, dass Unternehmen spezifische Zielgruppen ansprechen und ihre Kommunikationskanäle entsprechend anpassen sollten. Corporate Influencer und personalisierte Ansätze werden als effektive Mittel zur Förderung nachhaltigen Engagements hervorgehoben. Die Diskussion zeigt, dass Unternehmen klare Ziele für ihre Engagement-Aktivitäten definieren müssen, um langfristige Zielgruppenbindung zu erreichen. Praktische Beispiele, wie die Nutzung von Instagram-Fragenstickern oder die Inszenierung von Erlebnissen vor Ort, verdeutlichen, wie Interaktionen in nachhaltige Strategien eingebettet werden können.

Engagement findet statt. Die Frage ist aber: A, was verstehen Unternehmen unter Engagement und welches Engagement wollen sie? Ganz viele Unternehmen machen Interaktion nur Interaktion willen. – Tanja Laub


Es gibt keine one size fits all solution. Aber es gibt natürlich, sage ich mal, von klein bis groß. Einerseits gibt es, vielleicht kennt ihr das, wenn ihr auf LinkedIn unterwegs seid oder auch bei Instagram vielleicht einigen Influencern folgt, dann werden heutzutage schon mal ganz gerne kleine Engagement-Hacks angewendet. – Nemo Tronnier


In irgendeiner Art und Weise ist Social Media immer noch eine Plattform, die einen Rückkanal bietet. Dieser Rückkanal bleibt auch immer bestehen und ich glaube, dieser Rückkanal ist auch das, was eigentlich Social Media unterscheidet von allen anderen Marketingformen. – Thorsten Ising

  • Engagement sollte nicht nur um der Interaktion willen betrieben werden, sondern auf die Unternehmensziele abgestimmt sein.
  • Nachhaltige Strategien erfordern mehr als kurzfristige Engagement-Hacks und sollten auf langfristige Zielgruppenbindung abzielen.
  • Social-Media-Algorithmen belohnen Interaktionen, aber Unternehmen müssen klare Ziele für ihre Engagement-Aktivitäten definieren.
  • Unternehmen sollten spezifische Zielgruppen ansprechen und ihre Kommunikationskanäle entsprechend anpassen.
  • Corporate Influencer und personalisierte Ansätze können helfen, nachhaltiges Engagement zu fördern.

Die Diskussion um die Möglichkeit von Engagement über soziale Plattformen wie Social Media beleuchtet ein zentrales Spannungsfeld in der digitalen Kommunikation: den Konflikt zwischen kurzfristiger Reichweitenmaximierung und langfristiger Zielgruppenbindung. Für mittelständische B2B-Unternehmen ist dies von strategischer Relevanz, da sie oft zwischen der Notwendigkeit, schnell Aufmerksamkeit zu generieren, und dem Aufbau nachhaltiger Kundenbeziehungen navigieren müssen. Der Beitrag thematisiert die Gefahr, dass Engagement-Strategien zu oft auf oberflächliche Interaktionen abzielen, ohne einen klaren Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen. Dies offenbart einen blinden Fleck in der Unternehmenskommunikation, der durch die Fokussierung auf quantitative Metriken wie Likes und Shares entsteht, während qualitative Aspekte wie der tatsächliche Austausch und die Kundenbindung vernachlässigt werden. Diese Diskrepanz zeigt strukturelle Widersprüche auf, die eine Neuausrichtung der Kommunikationsstrategien erfordern.


Aus dem Beitrag lassen sich mehrere handlungsrelevante Prinzipien ableiten, die Unternehmen zur Reflexion und Anpassung ihrer Engagement-Strategien anregen. Eine zentrale Empfehlung ist die klare Ausrichtung von Engagement-Aktivitäten an den Unternehmenszielen, um nicht in die Falle kurzfristiger Engagement-Hacks zu tappen. Der Beitrag fordert Unternehmen auf, spezifische Zielgruppen zu identifizieren und ihre Kommunikationskanäle entsprechend anzupassen, um echten Mehrwert zu schaffen. Dies impliziert einen kulturellen Wandel hin zu einer Kommunikation, die nicht nur auf Reichweite, sondern auf tiefere Interaktionen und langfristige Beziehungen abzielt. Der Einsatz von Corporate Influencern und die Nutzung neuer Formate wie Live-Streams werden als effektive Mittel hervorgehoben, um nachhaltiges Engagement zu fördern. Diese Ansätze verschieben die Perspektive von einer rein operativen Praxis hin zu einer strategischen Zielsetzung, die kulturelle Veränderungen innerhalb der Organisation erfordert.

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