Dr. Kerstin Hoffmann, eine erfahrene Kommunikations- und Strategieberaterin, beleuchtet in einem Kamingespräch die Rolle von Corporate Influencern und Personenmarken in der digitalen Kommunikation. Sie diskutiert die Herausforderungen und Chancen, die sich für Kommunikationsmanager mittelständischer Unternehmen ergeben, wenn es darum geht, nachhaltige Sichtbarkeit und Reichweite in sozialen Netzwerken zu erzielen. Der Beitrag zeichnet sich durch eine differenzierte Betrachtung der Eigenverantwortung und Selbstregulation aus, die für die Qualität der Netzwerke entscheidend sind.
Im Gespräch hebt Hoffmann hervor, dass Corporate Influencer als Personenmarken agieren, jedoch nicht jede Personenmarke diese Rolle einnimmt. Sie warnt vor der Gefahr, dass irrelevante Umfragen und algorithmusgetriebenes Verhalten die Qualität der digitalen Kommunikation beeinträchtigen. Hoffmann plädiert für eine Balance zwischen Sichtbarkeit und Substanz, indem sie die Bedeutung von echtem Mehrwert und Erkenntnisgewinn betont. Sie empfiehlt, sich vor jedem Posting zu fragen, welchen Nutzen es bietet und wie es zur Netzwerkqualität beiträgt. Die Diskussion verdeutlicht, dass nachhaltige digitale Kommunikation eine Kombination aus persönlicher Interaktion und strategischem Content-Management erfordert.
