Kamingespräch zu "Social Selling & Corporate Influencer" in Business-Netzwerken

Session 5

Kamingespräch zu "Social Selling & Corporate Influencer" in Business-Netzwerken
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
Mitschrift verfügbar

Corporate Influencer als Schlüssel zur nachhaltigen Sichtbarkeit: Chancen und Risiken für Kommunikationsmanager im digitalen Zeitalter.

Dr. Kerstin Hoffmann, eine erfahrene Kommunikations- und Strategieberaterin, beleuchtet in einem Kamingespräch die Rolle von Corporate Influencern und Personenmarken in der digitalen Kommunikation. Sie diskutiert die Herausforderungen und Chancen, die sich für Kommunikationsmanager mittelständischer Unternehmen ergeben, wenn es darum geht, nachhaltige Sichtbarkeit und Reichweite in sozialen Netzwerken zu erzielen. Der Beitrag zeichnet sich durch eine differenzierte Betrachtung der Eigenverantwortung und Selbstregulation aus, die für die Qualität der Netzwerke entscheidend sind.


Im Gespräch hebt Hoffmann hervor, dass Corporate Influencer als Personenmarken agieren, jedoch nicht jede Personenmarke diese Rolle einnimmt. Sie warnt vor der Gefahr, dass irrelevante Umfragen und algorithmusgetriebenes Verhalten die Qualität der digitalen Kommunikation beeinträchtigen. Hoffmann plädiert für eine Balance zwischen Sichtbarkeit und Substanz, indem sie die Bedeutung von echtem Mehrwert und Erkenntnisgewinn betont. Sie empfiehlt, sich vor jedem Posting zu fragen, welchen Nutzen es bietet und wie es zur Netzwerkqualität beiträgt. Die Diskussion verdeutlicht, dass nachhaltige digitale Kommunikation eine Kombination aus persönlicher Interaktion und strategischem Content-Management erfordert.

Ein Corporate Influencer ist auch eine Personenmarke, aber nicht jede Personenmarke ist ein Corporate Influencer. – Dr. Kerstin Hoffmann


Manchmal erreichst du mit einem Posting vielleicht fünf Leute, aber die sind wichtig, und du hast mit einem anderen Posting 5.000 Views oder 8.000, aber es trägt zu nichts Größerem bei. – Dr. Kerstin Hoffmann


Ich glaube, wenn das so weitergeht mit dem Datenmüll, werden sich die Leute immer mehr in kleinere Tribes, in Gruppen zurückziehen und das große Internet wird einfach nicht mehr funktionieren. – Dr. Kerstin Hoffmann

  • Corporate Influencer sind Personenmarken, aber nicht jede Personenmarke ist ein Corporate Influencer.
  • Nachhaltige digitale Kommunikation erfordert Eigenverantwortung und die Frage, welchen Nutzen oder Erkenntnisgewinn ein Beitrag bietet.
  • Engagement Baiting und irrelevante Umfragen schaden der Qualität der digitalen Kommunikation und können Nutzer abschrecken.
  • Die Algorithmen sozialer Netzwerke honorieren Engagement, aber langfristige Sichtbarkeit erfordert konsistente und werthaltige Inhalte.
  • Selbstregulation und gezielte Filterung sind entscheidend, um die Qualität des eigenen Netzwerks zu erhalten.

Corporate Influencer und ihre Rolle in der digitalen Kommunikation stehen im Mittelpunkt eines strategischen Spannungsfeldes, das Kommunikationsmanager in mittelständischen Unternehmen vor Herausforderungen stellt. Die Diskussion um die Balance zwischen Sichtbarkeit und Substanz offenbart strukturelle Widersprüche: Einerseits ist die Reichweite entscheidend für die Verbreitung von Botschaften, andererseits droht die Qualität der Kommunikation durch oberflächliche Praktiken wie irrelevante Umfragen und wahlloses Taggen zu leiden. Diese Praktiken, die oft durch algorithmusgetriebenes Verhalten motiviert sind, führen zu einer Verantwortungsverschiebung, bei der Nutzer sich mehr auf die Mechanismen der Plattformen als auf den eigentlichen Nutzen ihrer Inhalte konzentrieren. Der Beitrag beleuchtet die Notwendigkeit einer Transformation hin zu mehr Eigenverantwortung und Selbstregulation, um die Qualität der Netzwerke zu sichern und langfristig nachhaltige Sichtbarkeit zu gewährleisten.


Aus dem Beitrag gehen klare Prinzipien hervor, die als Reflexionsimpulse für die Zielgruppe dienen. Die Betonung auf Eigenverantwortung und die kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Inhalten fordert Kommunikationsmanager auf, ihre Strategien zu überdenken und sich nicht ausschließlich von Algorithmen leiten zu lassen. Der Fokus auf werthaltige Inhalte, die sowohl operativ als auch strategisch relevant sind, verschiebt die Perspektive von kurzfristiger Sichtbarkeit hin zu einem kulturellen Wandel, der auf langfristige Beziehungspflege und authentische Kommunikation abzielt. Diese Herangehensweise unterstützt die Zielgruppe dabei, die Qualität ihrer digitalen Kommunikation zu verbessern und sich in einem zunehmend komplexen sozialen Netzwerkumfeld erfolgreich zu positionieren.

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