Kirchliches Marketing - Onlinekommunikation eines traditionellen Unternehmens (Bistum Essen)

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Kirchliches Marketing - Onlinekommunikation eines traditionellen Unternehmens (Bistum Essen)
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Kirchliches Marketing: Nutzen Sie digitale Kommunikation zur Mitgliederbindung und verbessern Sie die Außenwahrnehmung Ihres Bistums.

Jens Albers, Social-Media-Manager des Bistums Essen, beleuchtet in einem Interview die strategische Nutzung von Social Media und digitaler Kommunikation in kirchlichen Organisationen. Der Beitrag bietet eine praxisnahe Perspektive auf die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation, insbesondere im Kontext der Corona-Pandemie. Albers zeigt auf, wie digitale Formate zur Mitgliederbindung und Verbesserung der Außenwahrnehmung beitragen können, indem sie traditionelle Strukturen ergänzen und neue Kontaktmöglichkeiten schaffen.


Im Zentrum steht die Social-Media-Strategie des Bistums, die auf Reputationsmanagement und Mitgliederbindung abzielt. Plattformen wie Facebook und Instagram dienen als Hauptkanäle, um sowohl jüngere als auch ältere Zielgruppen anzusprechen. Digitale Formate wie Zoom-Gottesdienste und WhatsApp-Kommunikation bieten neue Möglichkeiten der Seelsorge. Albers betont die Bedeutung von Unterhaltung und Leichtigkeit in der kirchlichen Kommunikation, um neue Zielgruppen zu erreichen und klassische Medien auf das Bistum aufmerksam zu machen. Die Pandemie wird als Chance gesehen, digitale Formate zu etablieren und die Freiheiten dieser Zeit zu nutzen, um die kirchliche Kommunikation zukunftsfähig zu gestalten.

Wir wollen die Marke Bistum Essen positiv aufladen. Menschen sollen ein gutes Gefühl haben, wenn sie mit uns in Kontakt kommen. – Jens Albers


Social Media bietet uns die Chance, mit Menschen in Kontakt zu treten und einen Erstkontakt herzustellen. Viele wissen nicht, zu welcher Pfarrei sie gehören, aber über Facebook oder Instagram können sie uns erreichen. – Jens Albers


Es ist wichtig, dass wir uns auf neue Formate einlassen. Die Corona-Zeit hat gezeigt, dass digitale Angebote Menschen wieder näher zur Kirche bringen können. – Jens Albers

  • Reputationsmanagement ist das primäre Ziel der Social-Media-Kommunikation im Bistum.
  • Social Media ermöglicht es, Erstkontakte zu Menschen herzustellen, die sich von der Kirche entfremdet haben.
  • Digitale Formate wie Zoom-Gottesdienste oder WhatsApp-Kommunikation bieten neue Möglichkeiten der Seelsorge.
  • Die Integration von Unterhaltung und Leichtigkeit in kirchliche Kommunikation kann die Wahrnehmung positiv beeinflussen.
  • Dezentrale Einheiten sollten stärker in digitaler Kommunikation befähigt werden.

Die strategische Nutzung digitaler Kommunikation in kirchlichen Organisationen, wie sie im Beitrag von Jens Albers diskutiert wird, ist von erheblicher Relevanz für Kommunikationsverantwortliche in diesem Sektor. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen der digitalen Transformation und zeigt, wie traditionelle Strukturen durch innovative Kommunikationsstrategien ergänzt werden können. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Balance zwischen der Bewahrung traditioneller Werte und der Notwendigkeit, sich an die digitale Realität anzupassen. Dies offenbart strukturelle Widersprüche, da die kirchliche Kommunikation oft in starren Hierarchien verankert ist, die schnelle Anpassungen erschweren. Die Pandemie hat jedoch gezeigt, dass bestehende Barrieren überwunden werden können, wenn der Druck zur Veränderung groß genug ist. Der Beitrag macht deutlich, dass die Integration von Unterhaltung und Leichtigkeit in die kirchliche Kommunikation nicht nur die Außenwahrnehmung positiv beeinflusst, sondern auch interne Widerstände abbauen kann.


Aus dem Beitrag lassen sich mehrere handlungsrelevante Prinzipien ableiten. Erstens wird die Bedeutung von Reputationsmanagement und Mitgliederbindung durch digitale Kanäle hervorgehoben. Die Nutzung von Plattformen wie Facebook und Instagram ermöglicht es, neue Zielgruppen zu erreichen und bestehende Mitglieder stärker zu binden. Zweitens wird die Notwendigkeit betont, dezentrale Einheiten in der digitalen Kommunikation zu befähigen, um die Reichweite und Wirkung der Botschaften zu maximieren. Der Beitrag fordert dazu auf, digitale Formate nicht nur als Notlösung, sondern als Chance für nachhaltige Veränderung zu begreifen. Dies verschiebt die Perspektive von einer reaktiven zu einer proaktiven Kommunikationsstrategie, die kulturellen Wandel fördert und die kirchliche Organisation zukunftsfähig macht.

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