Jens Albers, Social-Media-Manager des Bistums Essen, beleuchtet in einem Interview die strategische Nutzung von Social Media und digitaler Kommunikation in kirchlichen Organisationen. Der Beitrag bietet eine praxisnahe Perspektive auf die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation, insbesondere im Kontext der Corona-Pandemie. Albers zeigt auf, wie digitale Formate zur Mitgliederbindung und Verbesserung der Außenwahrnehmung beitragen können, indem sie traditionelle Strukturen ergänzen und neue Kontaktmöglichkeiten schaffen.
Im Zentrum steht die Social-Media-Strategie des Bistums, die auf Reputationsmanagement und Mitgliederbindung abzielt. Plattformen wie Facebook und Instagram dienen als Hauptkanäle, um sowohl jüngere als auch ältere Zielgruppen anzusprechen. Digitale Formate wie Zoom-Gottesdienste und WhatsApp-Kommunikation bieten neue Möglichkeiten der Seelsorge. Albers betont die Bedeutung von Unterhaltung und Leichtigkeit in der kirchlichen Kommunikation, um neue Zielgruppen zu erreichen und klassische Medien auf das Bistum aufmerksam zu machen. Die Pandemie wird als Chance gesehen, digitale Formate zu etablieren und die Freiheiten dieser Zeit zu nutzen, um die kirchliche Kommunikation zukunftsfähig zu gestalten.
