Owned Communities - ist das noch relevant für Unternehmen in 2022?

Session 3

Owned Communities - ist das noch relevant für Unternehmen in 2022?
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar

Owned Communities bieten Unternehmen 2022 strategische Vorteile: direkte Nutzerbindung, exklusive Mehrwerte und Kontrolle über Interaktionen.

In der Diskussion zwischen Tanja Laub und Melanie Seidel wird die strategische Bedeutung von Owned Communities für Unternehmen im Jahr 2022 beleuchtet. Der Austausch richtet sich an Community Manager und Marketingverantwortliche, die sich mit der Nutzerbindung und der Integration von Community-Elementen in ihre Geschäftsmodelle auseinandersetzen. Die Expertinnen betonen die Vorteile eigener Plattformen, die Unternehmen ermöglichen, direkten Einfluss auf Technik und Nutzerinteraktion zu nehmen. Owned Communities bieten die Möglichkeit, Beziehungen gezielt aufzubauen und den Kontakt zu Nutzern intensiver zu gestalten als auf sozialen Netzwerken. Der Beitrag hebt hervor, dass Unternehmen durch exklusive Mehrwerte und gezielte Anreize Nutzer zur aktiven Teilnahme motivieren können.


Die Diskussion zeigt, dass der Aufbau und das Management von Owned Communities technische Fähigkeiten und eine klare Zielsetzung erfordern. Tanja Laub und Melanie Seidel diskutieren die Herausforderungen, Nutzer auf eine weitere Plattform zu bewegen, und betonen die Notwendigkeit, exklusive Mehrwerte zu bieten. Sie sehen Owned Communities nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu sozialen Netzwerken, die als Rekrutierungsplattformen genutzt werden können. Die Expertinnen identifizieren zudem Trends wie die Auswirkungen der Pandemie und den Direct-to-Consumer-Ansatz als Treiber für die wachsende Relevanz von Owned Communities. Abschließend wird die Professionalisierung des Community Managements als zentrale Aufgabe hervorgehoben, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

Ich bin schon lange ein Freund von eigenen Communities, weil man dort den Einfluss auf die Technik hat und den Kontakt zum Nutzer viel besser umsetzen kann. – Tanja Laub


Eine eigene Community bietet eine ganz andere Intensität der Interaktion, da Nutzer sich aktiv für die Plattform entscheiden und eine stärkere Bindung entsteht. – Melanie Seidel


Es geht nicht um die breite Masse, sondern um die Nische. Qualität ist entscheidend, nicht Quantität. – Tanja Laub

  • Owned Communities bieten Unternehmen die Möglichkeit, direkten Zugang zu Nutzerdaten und eine intensivere Nutzerbindung zu schaffen.
  • Die Verwaltung von Owned Communities erfordert technische Fähigkeiten und eine klare Zielsetzung, um erfolgreich zu sein.
  • Owned Communities sind besonders geeignet für Nischenmärkte und qualitativ hochwertige Interaktionen, nicht für die breite Masse.
  • Ein strategischer Aufbau und die Bereitstellung von exklusiven Mehrwerten sind entscheidend, um Nutzer zur Teilnahme an Owned Communities zu motivieren.
  • Soziale Netzwerke können als Rekrutierungsplattformen für Mitglieder von Owned Communities genutzt werden, sollten aber nicht die einzige Strategie sein.

Owned Communities gewinnen für Unternehmen an strategischer Relevanz, da sie direkten Zugang zu Nutzerdaten und intensivere Nutzerbindungen ermöglichen. In einem Umfeld, das von der Dominanz sozialer Netzwerke geprägt ist, stellt sich die Frage nach der nachhaltigen Beziehungspflege und der Kontrolle über die eigene Plattform. Der Beitrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen der Reichweite sozialer Netzwerke und der Qualität der Interaktionen in Owned Communities. Ein zentraler Denkfehler besteht darin, kurzfristige Reichweite über langfristige Bindung zu stellen. Die Diskussion zeigt, dass Unternehmen oft die technischen und personellen Ressourcen unterschätzen, die für den Aufbau und die Pflege einer eigenen Community erforderlich sind. Zudem wird ein struktureller Widerspruch sichtbar: Während soziale Netzwerke als Rekrutierungsplattformen dienen, erfordert die Aktivierung auf eigenen Plattformen exklusive Mehrwerte, um Nutzer zu binden.


Der Beitrag liefert wertvolle Prinzipien für die strategische Ausrichtung von Owned Communities. Unternehmen sollten klare Zielsetzungen definieren und exklusive Anreize schaffen, um Nutzer zu gewinnen und zu halten. Die Rolle des Community Managers wird dabei neu definiert: weg von reiner Moderation hin zu aktiver Gestaltung und Interaktion. Die Diskussion fordert Unternehmen auf, Ressourcen realistisch zu planen und die Community schrittweise aufzubauen. Sie verschiebt die Perspektive von kurzfristigen Marketingzielen hin zu langfristigem Beziehungsmanagement und kulturellem Wandel. Der Beitrag inspiriert dazu, die Transformation hin zu Direct-to-Consumer-Modellen zu überdenken und die interne Vernetzung zu stärken, um den Anforderungen der digitalen Arbeitswelt gerecht zu werden.

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