In der Diskussion zwischen Tanja Laub und Melanie Seidel wird die strategische Bedeutung von Owned Communities für Unternehmen im Jahr 2022 beleuchtet. Der Austausch richtet sich an Community Manager und Marketingverantwortliche, die sich mit der Nutzerbindung und der Integration von Community-Elementen in ihre Geschäftsmodelle auseinandersetzen. Die Expertinnen betonen die Vorteile eigener Plattformen, die Unternehmen ermöglichen, direkten Einfluss auf Technik und Nutzerinteraktion zu nehmen. Owned Communities bieten die Möglichkeit, Beziehungen gezielt aufzubauen und den Kontakt zu Nutzern intensiver zu gestalten als auf sozialen Netzwerken. Der Beitrag hebt hervor, dass Unternehmen durch exklusive Mehrwerte und gezielte Anreize Nutzer zur aktiven Teilnahme motivieren können.
Die Diskussion zeigt, dass der Aufbau und das Management von Owned Communities technische Fähigkeiten und eine klare Zielsetzung erfordern. Tanja Laub und Melanie Seidel diskutieren die Herausforderungen, Nutzer auf eine weitere Plattform zu bewegen, und betonen die Notwendigkeit, exklusive Mehrwerte zu bieten. Sie sehen Owned Communities nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu sozialen Netzwerken, die als Rekrutierungsplattformen genutzt werden können. Die Expertinnen identifizieren zudem Trends wie die Auswirkungen der Pandemie und den Direct-to-Consumer-Ansatz als Treiber für die wachsende Relevanz von Owned Communities. Abschließend wird die Professionalisierung des Community Managements als zentrale Aufgabe hervorgehoben, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.
