Im Mittelpunkt steht die Entwicklung und Umsetzung einer unternehmensweiten Social-Media-Strategie in einem internationalen Elektronikfertigungsunternehmen mit 500–1000 Mitarbeitenden. Der Praxisbericht bietet Einblicke in die Operationalisierung von Corporate-Influencer-Programmen im B2B-Industriekontext und adressiert typische Herausforderungen wie die kontinuierliche Content-Generierung, die Aktivierung von Mitarbeitenden und die Etablierung eines interdisziplinären Redaktionsteams. Die Perspektive des Digital Marketing Managers ermöglicht einen detaillierten Blick auf die internen Prozesse, die Rolle von Social Listening und Community Management sowie die Bedeutung von Vorbildfunktion und intrinsischer Motivation für nachhaltige Mitarbeiterbeteiligung.
Kern des Ansatzes ist die Kombination aus zielgruppenspezifischer Content-Strategie, transparentem Redaktionsplan und freiwilliger Beteiligung der Mitarbeitenden. Die Einführung eines „snackable“ Content-Baukastens, die Nutzung von Webinaren für Wissenstransfer und die Entwicklung klarer Guidelines stehen im Fokus. Die Erfolgsmessung erfolgt zunächst qualitativ und wird nach Erfahrungsaufbau durch spezifische KPIs ergänzt. LinkedIn dient als Hauptkanal, Facebook als Ergänzung für interne Kommunikation. Der Beitrag hebt hervor, dass Experimentieren, kontinuierliches Lernen und die Förderung individueller Kommunikationskompetenz zentrale Erfolgsfaktoren für den Aufbau eines Corporate-Influencer-Programms sind.
