Pains & Gains in der Umsetzung der Social Media Strategie bei Melecs

Pains & Gains in der Umsetzung der Social Media Strategie bei Melecs
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Wie ein interdisziplinäres Redaktionsteam und freiwillige Corporate Influencer nachhaltige Social-Media-Kommunikation ermöglichen.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung und Umsetzung einer unternehmensweiten Social-Media-Strategie in einem internationalen Elektronikfertigungsunternehmen mit 500–1000 Mitarbeitenden. Der Praxisbericht bietet Einblicke in die Operationalisierung von Corporate-Influencer-Programmen im B2B-Industriekontext und adressiert typische Herausforderungen wie die kontinuierliche Content-Generierung, die Aktivierung von Mitarbeitenden und die Etablierung eines interdisziplinären Redaktionsteams. Die Perspektive des Digital Marketing Managers ermöglicht einen detaillierten Blick auf die internen Prozesse, die Rolle von Social Listening und Community Management sowie die Bedeutung von Vorbildfunktion und intrinsischer Motivation für nachhaltige Mitarbeiterbeteiligung.

Kern des Ansatzes ist die Kombination aus zielgruppenspezifischer Content-Strategie, transparentem Redaktionsplan und freiwilliger Beteiligung der Mitarbeitenden. Die Einführung eines „snackable“ Content-Baukastens, die Nutzung von Webinaren für Wissenstransfer und die Entwicklung klarer Guidelines stehen im Fokus. Die Erfolgsmessung erfolgt zunächst qualitativ und wird nach Erfahrungsaufbau durch spezifische KPIs ergänzt. LinkedIn dient als Hauptkanal, Facebook als Ergänzung für interne Kommunikation. Der Beitrag hebt hervor, dass Experimentieren, kontinuierliches Lernen und die Förderung individueller Kommunikationskompetenz zentrale Erfolgsfaktoren für den Aufbau eines Corporate-Influencer-Programms sind.

Pains und Gains sind keine Einbahnstraße – Social Listening und Community Management stehen im Zentrum unserer Social Media Strategie. – Birgit Peuker

Erfolg entsteht durch Vorbildfunktion: Nur wer selbst sichtbar und begeistert ist, kann andere im Unternehmen für Corporate Influencing gewinnen. – Birgit Peuker

Mut zur Persönlichkeit ist entscheidend – nur authentische, persönliche Beiträge schaffen echte Sichtbarkeit und bleiben in Erinnerung. – Birgit Peuker

  • Social Media ist keine Einbahnstraße, sondern erfordert Social Listening und Community Management.

  • Ein interdisziplinäres Redaktionsteam und ein Redaktionsplan sind essenziell für kontinuierlichen, zielgruppenspezifischen Content.
  • Der Aufbau eines Corporate Influencer Programms gelingt nur mit klarer Kommunikation, freiwilliger Beteiligung und geeigneten Guidelines.
  • Vorbildfunktion und intrinsische Motivation der Mitarbeiter sind entscheidend für nachhaltigen Erfolg.
  • Snackable Content-Bausteine und ein Toolkit erleichtern Corporate Influencern die Content-Erstellung und fördern die Beteiligung.

Die Einführung einer unternehmensweiten Social-Media-Strategie in der B2B-Industrie adressiert einen grundlegenden Zielkonflikt zwischen zentraler Steuerung und dezentraler Beteiligung. Im Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeitsdruck, Markenführung und individueller Mitarbeiterstimme wird deutlich, dass klassische Top-down-Kommunikation an ihre Grenzen stößt. Die Transformation hin zu einer Many-Voices-Kommunikation verlangt nicht nur technische und organisatorische Anpassungen, sondern vor allem einen kulturellen Wandel: Die Bereitschaft, Kontrolle abzugeben, Unsicherheiten auszuhalten und Mitarbeitende als eigenständige Akteure im digitalen Raum zu akzeptieren. Dabei offenbart sich ein blinder Fleck vieler Unternehmen: Die Annahme, dass Sichtbarkeit und Engagement durch Vorgaben und Tools allein entstehen. Tatsächlich sind intrinsische Motivation, Vorbildfunktion und die Fähigkeit, mit Ambiguität umzugehen, entscheidende Faktoren für nachhaltige Beteiligung. Die Herausforderung liegt weniger in der Auswahl von Kanälen oder Formaten, sondern in der Überwindung von Veränderungsbarrieren und der Schaffung eines Rahmens, der individuelles Engagement ermöglicht, ohne die strategische Ausrichtung zu verlieren.

Für Kommunikationsverantwortliche und Entscheider liefert der Beitrag konkrete Reflexionsimpulse für die operative und strategische Weiterentwicklung ihrer Social-Media-Programme. Die konsequente Trennung von Freiwilligkeit und Erwartungsdruck, der Aufbau eines interdisziplinären Redaktionsteams und die Förderung von Experimentierfreude verschieben den Fokus von reiner Output-Steuerung hin zu Empowerment und Lernbereitschaft. Die Empfehlung, Erfahrungsräume zu schaffen und Unsicherheiten offen zu adressieren, fordert dazu auf, die Entwicklung von Corporate Influencern als kontinuierlichen Lernprozess zu begreifen. Damit wird die operative Praxis mit dem strategischen Ziel der digitalen Sichtbarkeit und dem kulturellen Wandel im Unternehmen verbunden. Der Beitrag leistet einen substanziellen Beitrag zur Professionalisierung von Corporate-Influencer-Programmen, indem er zeigt, wie nachhaltige Mitarbeiterbeteiligung nicht durch Kontrolle, sondern durch Vertrauen, Orientierung und individuelle Entwicklung entsteht.

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