Social Audio vs Live Streaming

Session 17

Social Audio vs Live Streaming
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar

Live-Audio und Livestreaming ergänzen sich ideal für dialogorientierte Kommunikation. Nutzen Sie die Synergien für interaktive Formate.

Die Paneldiskussion bei den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die Synergien zwischen Live-Audio-Formaten und Livestreaming im digitalen Kommunikationsumfeld. Experten aus den Bereichen Publizistik, digitale Kommunikation und Content-Management diskutieren, wie diese Formate interaktive und dialogorientierte Kommunikationsstrategien fördern können. Der Beitrag bietet einen praxisnahen Zugang zu den Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Kombination von Audio- und Videoformaten ergeben, und hebt die Rolle großer Plattformen wie YouTube Live und Facebook Live hervor.


Im Zentrum der Diskussion steht die Erkenntnis, dass Live-Audio und Livestreaming keine Gegensätze sind, sondern sich ergänzen. Gunnar Sohn und Lars Basche betonen, dass dialogorientierte Kommunikation entscheidend ist, um Zielgruppen aktiv einzubinden. Sie kritisieren die Zurückhaltung vieler Unternehmen, den direkten Dialog zu suchen, und sehen die Ursache in einer veralteten Unternehmenskultur. Die Experten empfehlen, die Angst vor Kritik zu überwinden und Fachexperten in den Vordergrund zu stellen, um authentische Kommunikation zu ermöglichen. Der Druck der Plattformen, interaktive Inhalte zu fördern, wird als treibende Kraft für einen notwendigen Kulturwandel in den Kommunikationsabteilungen gesehen.

Livestreaming und Social Audio sind keine Gegensätze, sondern ergänzen sich. Die großen Plattformen haben das Potenzial von Live-Audio erkannt und setzen zunehmend darauf. – Lars Basche


Die Herausforderung für Unternehmen liegt darin, den Dialog mit der Zielgruppe zu suchen und nicht nur auf klassische Marketingstrategien zu setzen. – Gunnar Sohn


Die Angst vor unkontrollierbaren Situationen hält viele Unternehmen davon ab, die Möglichkeiten von Live-Formaten voll auszuschöpfen. – Thorsten Ising

  • Live-Audio-Formate und Livestreaming sind keine Gegensätze, sondern ergänzen sich und bieten unterschiedliche Vorteile.
  • Dialogorientierte Kommunikation ist entscheidend, um Zielgruppen aktiv einzubinden und Interaktion zu fördern.
  • Große Plattformen wie Twitter, Facebook und YouTube treiben die Entwicklung von Live-Audio-Formaten voran.
  • Unternehmen sollten die Angst vor Kritik überwinden und den direkten Dialog mit ihrer Zielgruppe suchen.
  • Die Kombination von Live-Audio- und Videoformaten bietet großes Potenzial für innovative Kommunikationsstrategien.

Die Diskussion um die Integration von Live-Audio- und Videoformaten in der Unternehmenskommunikation beleuchtet ein zentrales Spannungsfeld zwischen traditioneller, kontrollierter Kommunikation und der Notwendigkeit eines offenen Dialogs. Die strategische Relevanz für Kommunikationsverantwortliche liegt in der Fähigkeit, interaktive Formate zu nutzen, um authentische Beziehungen zu ihrer Zielgruppe aufzubauen. Ein blinder Fleck, der thematisiert wird, ist die weit verbreitete Zurückhaltung von Unternehmen, sich auf dialogorientierte Formate einzulassen. Diese Zurückhaltung resultiert aus einer tief verwurzelten Angst vor Kontrollverlust und Kritik, die durch die bestehende Unternehmenskultur verstärkt wird. Der Beitrag macht deutlich, dass diese Barrieren überwunden werden müssen, um die Potenziale der digitalen Kommunikation voll auszuschöpfen. Die Diskussion zeigt, dass die Transformation hin zu mehr Dialogbereitschaft nicht nur eine Frage der Technologie, sondern vor allem der kulturellen Veränderung ist.


Aus dem Beitrag gehen klare Empfehlungen hervor, die Unternehmen ermutigen, die Angst vor Kritik zu überwinden und den direkten Dialog mit ihrer Zielgruppe zu suchen. Die Kombination von Live-Audio- und Videoformaten wird als komplementäre Strategie empfohlen, um die Interaktion zu fördern und die Reichweite zu erhöhen. Der Beitrag fordert Kommunikationsverantwortliche auf, Fachexperten in den Vordergrund zu stellen, um authentische und glaubwürdige Kommunikation zu ermöglichen. Diese Perspektive verschiebt den Fokus von einer rein operativen Praxis hin zu einem strategischen Ziel, das auf kulturellen Wandel abzielt. Die Diskussion verdeutlicht, dass der Druck der Plattformen, interaktive Inhalte zu liefern, diesen Wandel weiter vorantreiben wird. Unternehmen, die sich dieser Entwicklung verschließen, riskieren, an Relevanz und Reichweite zu verlieren.

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