Social Media Performance Marketing vor dem Aus in 2022?

Session 3

Social Media Performance Marketing vor dem Aus in 2022?
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Mitschrift verfügbar

Paid und organische Ansätze im Performance Marketing 2022: Chancen, Herausforderungen und die Rolle von Plattformen wie TikTok.

In der Diskussion treffen vier erfahrene Experten aus dem Bereich Performance Marketing aufeinander, um die Herausforderungen und Chancen von Paid und organischen Ansätzen im Jahr 2022 zu beleuchten. Der Austausch bietet eine tiefgehende Analyse der aktuellen Strategien und Plattformunterschiede, wobei der Fokus auf der Integration von Paid- und organischen Inhalten liegt. Die Teilnehmer diskutieren die Auswirkungen technischer Veränderungen wie iOS-Updates auf Targeting und Tracking und betonen die Notwendigkeit, organische und Paid-Strategien zu kombinieren, um Zielgruppen effektiv zu erreichen.


Zentrale Erkenntnisse der Diskussion umfassen die Bedeutung der Kombination von organischem und Paid-Content, um die Reichweite zu maximieren, sowie die Rolle von Plattformen wie TikTok, die durch ihren Algorithmus ein hohes organisches Viralpotenzial bieten. Die Experten heben hervor, dass breites Targeting oft effektiver ist als stark eingeschränktes Targeting und dass die Differenzierung der Werbemittel entscheidender ist als das Targeting selbst. Die Implementierung der Conversion API wird als wichtiges Mittel zur Verbesserung der Datenqualität empfohlen. Abschließend wird betont, dass Performance Marketing eine stärkere inhaltliche und prozessuale Ausrichtung erfordert, wobei die Professionalisierung der personellen Ressourcen entscheidend ist.

In einer idealen Welt bräuchte ich kein Paid-Marketing, aber die Welt ist chaotisch, und um Aufmerksamkeit zu erlangen, sind Performance-Marketing-Tools unerlässlich. – Peter Mestel


TikTok bietet enormes Viralpotenzial, da es auf einem Content-Graphen basiert. Selbst ohne Follower kann man Millionen von Views erreichen, was organisches Wachstum fördert. – Jakob Strehlow


Die Differenzierung der Werbemittel ist wichtiger als das Targeting. Die Customer Centricity kommt über das Creative, nicht über die Zielgruppenansprache. – Christoph Assmann


Paid-Marketing ist unverzichtbar, um organischen Content zu unterstützen und neue Zielgruppen zu erreichen. Es bietet Steuerbarkeit, die organisch nicht möglich ist. – Julia Leutloff

  • Eine Kombination aus organischem und Paid-Content ist essenziell, da organischer Content allein oft nicht ausreicht, um Zielgruppen effektiv zu erreichen.
  • TikTok bietet durch den Content-Graphen ein hohes Viralpotenzial, während Facebook und Instagram stärker auf den Social Graph setzen.
  • Creative Testing ist entscheidend, um die Performance von Kampagnen zu optimieren, insbesondere durch die Anpassung von Formaten und Botschaften an Zielgruppen.
  • Die Einführung der Conversion API kann Tracking-Probleme durch iOS-Updates teilweise kompensieren und die Datenqualität verbessern.
  • Breites Targeting mit differenzierten Creatives ist oft effektiver als stark eingeschränktes Targeting.

Performance Marketing steht vor einer strategischen Neuausrichtung, die durch technische Restriktionen und veränderte Plattformdynamiken bedingt ist. Die Diskussion verdeutlicht, dass die bisherige Fokussierung auf Targeting durch die zunehmende Bedeutung von Content-Qualität und Testing abgelöst wird. Die Herausforderung besteht darin, organische und Paid-Ansätze effektiv zu kombinieren, um trotz eingeschränkter Targeting-Möglichkeiten die gewünschte Reichweite und Performance zu erzielen. Ein blinder Fleck liegt in der Annahme, dass organisches Marketing Paid ersetzen könnte. Die Panelisten machen deutlich, dass die Plattformen durch ihre Algorithmen die Reichweite organischer Inhalte regulieren, was die Notwendigkeit von Paid-Strategien unterstreicht. Diese Entwicklung erfordert von Unternehmen eine stärkere inhaltliche und prozessuale Ausrichtung sowie die Bereitschaft, neue Tools und Methoden zu integrieren.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Performance Marketings, indem er auf die Notwendigkeit hinweist, die Differenzierung der Werbemittel zu priorisieren und kontinuierlich verschiedene Formate und Themen zu testen. Die Panelisten empfehlen, die Ressourcen auf die Entwicklung und Analyse von Inhalten zu konzentrieren, anstatt auf die Optimierung von Targeting-Optionen. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Praxis hin zu einem strategischen Ziel, das auf die langfristige Steigerung der Markenbekanntheit und Kundenbindung abzielt. Die Diskussion fordert Unternehmen auf, ihre internen Strukturen zu überdenken und die Zusammenarbeit zwischen Marketing, Produktentwicklung und Vertrieb zu intensivieren, um die Sprache der Zielgruppe besser zu treffen und relevante USPs zu kommunizieren. Performance Marketing bleibt relevant, erfordert jedoch eine stärkere Integration in die Gesamtstrategie und eine Anpassung an die sich wandelnden Rahmenbedingungen.

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