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Influencer Marketing war gestern. Heute geht es um die effektive Content Creator Collaboration.

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Photo Credit: KAL VISUALS (https://unsplash.com/@kalvisuals)

In knapp vier Wochen starten wir in die "Rückrunde" unseres Veranstaltungsjahres 2022 mit einem weiteren Influencer Marketing FORUM - wieder als rein virtueller Erfahrungsaustausch entlang verschiedener Experten- und Praxisbeiträge zu aktuellen Entwicklungen im Influencer Marketing & Relations Management. Dabei bietet der Vormittag ein paar spannende Denkanstöße und Diskussionspunkte zu den Veränderungen im Influencer- und Creator-Business und den Konsequenzen für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Influencers bzw. Creatorn - sowie einige Projektberichte zu alten und neuen Herangehensweisen in der Zusammenarbeit mit Influencern. Im Anschluss wollen wir in offenen Breakout-Sessions das "Gehörte" weiter vertiefen und diskutieren.

Inhaltlich liegt dabei der Fokus diesmal auf den Veränderungen, die aus dem veränderten Selbstverständnis wie auch der wachsenden Professionalität der Influencer und Creator resultiert.

Vom Influencer Marketing zur Content Creator Collaboration

Influencer & Content Creator nehmen heute eine wichtige Position in der Kommunikation mit diversen Stakeholder-Gruppen ein. Auf Instagram & Co halten die Protagonisten mit ihren Inhalten und Interaktionen große Communities in ihrem Bann - als Inspirations- und Informationsquelle wie auch als Meinungsbildungsinstanz. Auf Tiktok sind die Content Creator zudem zur Unterhaltungsinstanz für eine "Binge Scrolling" Generation avanciert. Die Content-Graph-Logik dieser Plattform versteht es geschickt die Aufmerksamkeit seiner Nutzer über das Angebot von ähnlichen Inhalten über eine lange Zeit zu fesseln - und hat damit einen Raum für kreativen Content aufgemacht, der dankend von Content Creatorn gefüllt wird.

Das kreative Element der Kommunikation von den Influencern & Creatorn zu ihren Fans & Followern ist damit noch einmal bedeutsamer geworden. Auch die Authentizität ist wichtiger geworden. Denn Stakeholder kaufen nicht, weil ein Produkt in einer Story inszeniert wurde, sondern weil es Teil einer authentischen Kommunikation ist. Hier hat sich das Influencer Marketing Business über die letzten zwei Jahre radikal geändert.

Das erfordert eine neue kreative Zusammenarbeit zwischen Brands und Influencer & Content Creator, was einmal mehr ein Umdenken bedingt. Influencer & Content Creator müssen als gleichwertige Content-Produktionspartner verstanden werden, um die wirklichen Potentiale zu heben. Immer wieder wird hierbei auch von einem "Creator Centric Model" gesprochen - über das wir beim Influencer Marketing FORUM auch von Philip Papendieck hören.

Warum braucht es jetzt eigentlich ein "Creator Centric Model"?

Mit dem "Creator Centric Model" wird eine stärker Einbeziehung der Content Creator in den kreativen Content-Erstellungsprozess verstanden. Statt eine Content-Produktionsinstanz für hochwertigen Content zu engagieren, in dem die Influencer zwar Teil sind, aber nur wenig über die Art und die Form der Produktion mitbestimmen können, verfolgen die "Creator-zentrierten" Ansätze eine stärkere Einbindung vom Anfang bis Ende.

Dies erfordert natürlich auch ein "Loslassen" von Seiten der Brand. Wird aber mit in der Regel mit relevanteren Inhalten belohnt. In einem Linkedin-Beitrag von Katarina Stefasson von der Influencer Marketing Agentur Relatable heisst es zum Output beim "Content Centric Ansatz":

It means audience-tested content that doesn't look like a magazine ad nor a product placement photo coming from a brand, it's contextual and culturally relevant content that speaks to your audience in a new and fresh way across all your digital channels.

Nun mag der eine oder die andere LeserIn sich sagen - aber wir sind doch schon immmer mit viel kreativen Freiraum und nur wenig konkreten Skripten auf die Influencer & Content Creator zugegangen. Was ist jetzt das Neue? Es ist die Art und Weise, Geschwindigkeit wie auch Professionalität der Umsetzung, die sich in vielen Bereichen des Influencer-Wesens verändert hat. Damit einhergehend auch ein stärker "Selbstwirkungsbestreben" der Influencer, die sich auf plumpe Inszenierung gar nicht mehr einlassen.

Zu diskutieren ist dabei - worauf es dabei ankommt? Wie wird trotz kreativen Freiraum und Vertrauen aus der Kooperation eine für das Unternehmen effektive Aktion? Wie ist in diesem Kontext der Influencer & Creator in seiner Performance zu bewerten? Diese und weitere Fragen wollen wir beim anstehenden Influencer Marketing FORUM diskutieren.

Schaut Euch das Programm an und sichert Euch Eure kostenlose Live-Teilnahme!

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