Markenkommunikation muss im Kontext von Social Media, Influencern & Communities neu gedacht werden. Der klassische Ruf nach einer konsistenten Markenimage-Kommunikation reicht schon lange nicht mehr aus. Um im Aufmerksamkeitswettbewerb mit zu spielen, müssen Unternehmen über „Love Brands”, „Brand Experiences” und digitale Markenführung neu nachdenken.
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KI unterstützt Kommunikationsteams beim Schreiben und Analysieren. Agentische Systeme gehen weiter: Sie verfolgen Aufgaben über Schritte hinweg und lösen Folgeaktionen aus. In Content Marketing und Community Management stellt sich eine neue Frage: Wo hilft Autonomie, wo begrenzen wir sie bewusst?
B2B-Recherche verlagert sich zunehmend in KI-gestützte Antwortsysteme. Vieles an der aktuellen GEO-Diskussion ist dabei weniger neu als gedacht, sie führt zurück zu systematischem Content Marketing. Schwieriger wird eine andere Frage: Wie bleiben Informationen aktuell, wenn KI-Systeme zwischen Quelle und interessierter Person treten?
Der Influencer Trust Index 2025 zeigt erneut, wie empfindlich Vertrauen auf fehlende Transparenz reagiert. Corporate Influencer arbeiten unter anderen Voraussetzungen als externe Creator, glaubwürdiger sind sie dadurch aber nicht automatisch. Entscheidend ist, wie sichtbar ihre Beziehung zum Unternehmen ist und aus welcher Motivation heraus sie kommunizieren.
Seit dem 26. März rollt Google seine Übersicht mit KI auch in Deutschland aus. Noch ist offen, wie stark sich das auf Website-Traffic und Content-Strategien auswirkt. Klar ist aber schon: Wenn die Antwort zunehmend direkt in der Suche entsteht, reicht die Frage nach dem besten Ranking allein künftig möglicherweise nicht mehr aus.
TikTok läuft in den USA wieder, gelöst ist der Konflikt zwischen Supreme Court, Politik und DSA-Verfahren aber nicht. Was europäische Marken daraus über die eigene Plattformabhängigkeit lernen sollten.
Generative KI macht Content-Produktion einfacher, aber nicht relevanter. Der Cision State of the Media Report 2024 und der Edelman Trust Barometer zeigen: Auf der Empfängerseite entscheiden Relevanz und Glaubwürdigkeit, nicht die Menge des produzierten Contents.