"Es gibt keine Community-Software" steht provokant auf der ersten Folie von Community-Veteran http://www.gruban.de> Patrick Gruban aus München, der früher Mitgründer von "cassiopeia" war und erläutert, welche konzeptionellen Vorüberlegungen erst eine Basis für die Auswahl einer geeigneten Software bilden.
Sowohl das, was wie in der Community geschehen soll spielen eine Rolle als auch das (IT-, Akzeptanz- und Management-)Umfeld im Unternehmen. Hier muss alles passen.
Die Grobkonzeptionsphase beantwortret die Fragen, wie Gruppen- und Individiualkommunikation organisiert sind, wie Selbstdarstellung und eigene Inhalte platziert werden (und was?) udn wie Ergänzungsfeatures aussehen können ( z.B. Tagging).
Darauf folgt die Entscheidung, ob man eine Software selbst entwickelt oder ob man Software und Anpassung zukauft.
Bei der Anbieterauswahl spielt auch eine Rolle ob man Open-Source-Systeme anpassen will oder auf kommerzielle Software setzt.
Eine ganze Reihe an Faktoren bestimmen die Qualität des eigenen Entwicklungsteams oder des Anbieters, hier sollte man mit ausführlichen Checklisten arbeiten und alle Aspekte bedenken, die für Aufbau und später den betrieb relevant sind.
'Klein starten' und das mit einem detaillierten Feinkonzept und dann später kontinuierlich erweitern ist die sinnvolle Taktik. Erst wenn ein Feinkonzept vorliegt, kann der Anbieter sinnvoll einen Kostenvoranschlag machen.
Essentiell ist, dass eine gute Community sich immer (beispielsweise) anhand der User-Vorschläge weiterentwickelt.
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